Wero erobert Europa, allerdings nicht von heute auf morgen. Demoshops präsentiert die inoffizielle Wero-Roadmap von 2020 bis 2040.
Wero 2020: EPI startet
Wero 2024: P2P-Zahlungen starten
Jahresziel 2024: Geld an Freunde senden wird verfügbar.
- Wero-Integration in bestehende Banking-Apps
- Launch von P2P-Echtzeitzahlungen in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Belgien ab Juli 2024
- Steigerung der Bekanntheit
Wero 2025: Onlineshops starten
Jahresziel 2025: Wero startet im E-Commerce.
- Positionierung von Wero als kosteneffiziente Alternative zu PayPal, Google Pay, Apple Pay und Kreditkarten
- Eintritt in den E-Commerce. Im November bieten erste Onlineshops die Zahlungsart Wero an.
- Beginn der Integration von Wero bei den ersten Payment Service Providern
Wero 2026: Kommunen & Ladenkassen starten
Jahresziele 2026: Wero stärkt seine Position im E-Commerce und in den Kommunen. Start im stationären Handel. Ende 2026 verfügt Wero über 12 Millionen User in Deutschland und deckt 100 % der französischen Banken ab.
Q1: Integration regionaler Zahlungssysteme
- Migration von iDEAL zu Wero. Co-Branding, damit Kundinnen und Kunden den Übergang akzeptieren. Der Zeitplan wurde eingehalten
- Kooperation zwischen Wero und den regionalen europäischen Zahlungsverfahren Bizum, SIBS, Bancomat und Vipps
- Bulgarien tritt als 21. Staat der Eurozone bei
Q2: Gewinnung weiterer Onlineshops
- Wachstum der Wero-Shops
- Österreichische Banken bieten Wero an
Q3: Wero am POS, 10 Mio User in Deutschland
- Wachstum der Wero-Kommunen
- Technische Migration von iDEAL zu Wero beginnt
- Einführung von Wero am Point-of-Sale (Ladenkasse) via QR-Code, aber noch nicht via NFC.
- Wero für wiederkehrende Zahlungen (Recurring Payments) in Frankreich
- 10 Millionen Wero-User in Deutschland
Q4: Recurring Payments, BNPL, Österreich, Frankreich
- Wero für wiederkehrende Zahlungen (Recurring Payments) in weiteren Ländern verfügbar
- Wero für BNPL (Buy now, pay later) verfügbar
- Start von Kundenbindungsprogrammen via Wero
- Wero in Österreichs Onlineshops verfügbar
- 12 Millionen Wero-User in Deutschland
- 100 % der französischen Banken bieten Ihren Kunden Wero an
Wero 2027: NFC startet
Jahresziele 2027: NFC-Integration, Schnittstellen zu alles Shopsystemen und Abschluss der iDEAL-Migration.
- NFC-Integration (Tap-to-Pay)
- PSPs bieten Schnittstellen (Plugins bzw. Apps) für standardisierte Shopsysteme wie Shopify, Shopware oder WooCommerce an. Wero wird für kleine und mittlere Onlineshops kostengünstig verfügbar
- Einheitliches Wero-Branding in den Kernmärkten
- Stabile Omnichannel-Infrastruktur (Online + Mobile + POS)
- Volle Interoperabilität mit den regionalen Zahlungsverfahren Bizum, SIBS, Bancomat und Vipps. Hierbei behalten einige regionale Zahlungsarten wie Bizum ihren Namen.
- Abschluss der iDEAL-Migration, die Marke iDEAL verschwindet vom Markt
Wero 2028: Für alle Lebenslagen
- Wero wird zur selbstverständlichen Zahlungsart für alle Lebenslagen
- Immer mehr Kommunen, von Hamburg bis München, bieten Wero für Gebührenzahlungen an
Wero 2029: Ausweitung in EWR-Staaten
- In immer mehr EWR-Staaten, von Irland bis Zypern, ist Wero verfügbar
Wero 2030: Zehn Prozent Anteil in Europa
- Wero hat einen Anteil von 10 % am europäischen Payment-Markt
Wero 2035: Zwanzig Prozent Anteil in Europa
- Wero hat einen Anteil von 20 % am europäischen Payment-Markt
Wero 2040: Marktführerschaft in Europa
- Wero ist Marktführer für Online- und Offlinezahlungen in Europa
- Die EU-Länder Tschechien, Polen, Rumänien, Schweden und Ungarn haben den Euro eingeführt
- PayPal, Google Pay, Apple Pay, Visa und Mastercard sind zwar weiterhin verfügbar, dominieren aber nicht den europäischen Zahlungsmarkt
6 Kommentare zu „Wero Roadmap“
-
So soll das aussehen 🙂
https://bsky.app/profile/philipp-id3.bsky.social/post/3moagrz6rfk25-
yep, NFC am POS. So wird das richtig gut!
-
-
Wieso soll Wero eine kostengünstige Alternative zu Apple Pay und Google Pay sein? Apple und Google Pay sind digitale Brieftaschen und keine Zahlungsverfahren. Der Händler zahlt nicht für die digitale Brieftasche, sondern für die in der Brieftaschen hinterlegten Zahlungsverfahren. So ist bei den Sparkassen auch eine Girocard oder in Frankreich eine Carte Bancaire in Apple Pay hinterlegt… Ich denke, die sind noch günstiger als Wero. Ach, funktioniert natürlich auch online. Ist das jetzt europäisch Souverän oder nicht 🤷🏻♂️ und auf welchem europäischen Smartphone nutzt ihr Wero?
-
Als Händler muss ich für jede Bestellung fette 2,99 Prozent vom Transaktionsbetrag plus 39 Cent abfrücken, das ist recht heftig. Bei Wero sind es etwa 0,77 % vom Transaktionsbetrag plus Gebühren für einen Zahlungsdienstleister wie Stripe oder Mollie.
Insgesamt hab ich so ganz grob mit Wero etwa die Hälfte der Kosten.
Was die europäische Souveranität angeht, ist noch vieles im Argen.. aber es gibt einige Ansätze, zum Beispiel das Fairphone.
Und dann wäre ja auch noch das ungelöste Problem der europäischen Cloud. Selbt Wero läuft ja auf AWS-Servern (die EPI hat Besserung versprochen).-
Genau. Wobei ja Wero nicht nur auf AWS-Servern läuft. Auch wenn ich die bisher bestehenden Abhängigkeiten anprangere wäre es im Vergleich zu PayPal oder Visa/Master ein gutes Upgrade, zumal Wero hoffentlich noch die Luft nach oben nutzen wird.
Besonders schade ist aktuell auch noch, dass Wero nur per App nutzbar ist und vor allem nur über den AppleStore und den GooglePlayStore verfügbar ist. Wenn noch ein paar mehr Menschen dem Support schreiben würden, wann denn mit einer nicht PlayStore Variante für Android z.B. direkt über die Webseite als APK zu rechnen ist wird das vielleicht schon nächstes Jahr was!Also an alle bitte einmal in der Wero App über den Support nach einem nicht PlayStore Download fragen 😀
-
Dass Wero nicht wie Paypal direkt auf dem PC oder Laptop nutzbar ist, also ohne Smartphone, halte ich auch für ein Verbreitungs-Hindernis.
Welche Usecases (Hardware und Betriebssystem) gibt es denn für Apps, die nicht über AppleStore oder GooglePLayStore installiert werden? Meinst du Fairphone und Ubuntu Touch?
-
-
-


Schreibe einen Kommentar