Wero Roadmap

Wero Roadmap. Wero erobert Europa, allerdings nicht von heute auf morgen. Auch PayPal wurde nicht über Nacht zum Marktführer.

  • Was bisher geschah, was 2026 passiert und was für 2027 und darüber hinaus geplant ist.
  • Demoshops präsentiert die Wero-Roadmap von 2024 bis 2031.

Wero 2020: Die Vorphase beginnt

Die Gründung der EPI

Im Jahr 2020 fiel der offizielle Startschuss für die EPI. An der European Payments Initiative beteiligten sich 16 große Banken und Finanzdienstleister aus verschiedenen europäischen Ländern. Dazu gehörten Institute aus Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Belgien. Die Vision war klar definiert: ein europaweit einheitliches Bezahlsystem, das sowohl Online- als auch Offline-Zahlungen sowie Geldtransfers zwischen Privatpersonen ermöglicht.

2021: Konkretisierung der Pläne und erste Herausforderungen

Im Jahr 2021 konkretisierte die EPI ihre Pläne und arbeitete an der technischen sowie organisatorischen Ausgestaltung der zukünftigen Zahlungslösung. Im Fokus standen die Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur, die Definition von Standards sowie die Abstimmung zwischen den beteiligten Banken.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle ursprünglich beteiligten Institute das Projekt im gleichen Maße unterstützen wollten. Einige Banken zogen sich später zurück, zum Beispiel 2022 die Dramaqueen Commerzbank.

2022: Neuausrichtung und strategische Fokussierung

Nach dem Rückzug einiger Teilnehmer wurde das Projekt neu ausgerichtet und stärker fokussiert. Anstatt eine umfassende All-in-One-Zahlungslösung von Anfang an umzusetzen, konzentrierte sich die Initiative auf konkrete Anwendungsfälle.

Ein zentraler Bestandteil dieser Neuausrichtung war eine Lösung für Echtzeitzahlungen zwischen Konten. In diesem Zusammenhang entstand auch die Grundlage für die spätere Zahlungslösung Wero. Ziel war es, schneller marktfähige Produkte zu entwickeln und diese schrittweise auszubauen.

2023: Einführung von Wero in ausgewählten Ländern

Im Jahr 2023 wurde die neue Zahlungsart Wero wurde zunächst in ausgewählten europäischen Ländern gestartet und ermöglichte erste Echtzeitzahlungen zwischen Privatpersonen. Damit ging die EPI erstmals von der Konzeptphase in die praktische Anwendung über.

Parallel dazu arbeitete die EPI an der Erweiterung des Funktionsumfangs. Geplant waren unter anderem Lösungen für den Onlinehandel sowie für den stationären Einzelhandel. Auch die Integration in bestehende Banking-Apps wurde weiter vorangetrieben, um eine möglichst breite Nutzerbasis zu erreichen.

Fazit

Die Entwicklung der EPI zwischen 2020 und 2023 zeigt, wie komplex der Aufbau einer europäischen Zahlungsinfrastruktur ist. Gleichzeitig wird deutlich, welche strategische Bedeutung das Projekt für Europa hat, und wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen ist. Nur durch die Bündelung von Ressourcen und die enge Zusammenarbeit von Banken, PSPs und Händlern kann Wero PayPal ersetzen.

Wero 2024: P2P-Zahlungen

Im Jahr 2024 wird Wero öffentlich. Die neue Zahlungsart betritt den europäischen Markt. Zum Start beschränkt sich Wero auf ein einziges Feature: Geld an Freunde senden. Die Devise heißt: Mit wenig beginnen und die Bekanntheit steigern.

  • Wero-Integration in bestehende Banking-Apps
  • Launch von P2P-Echtzeitzahlungen in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Belgien ab Juli 2024

Wero 2025: E-Commerce

Wero liegt im Zeitplan und startet im E-Commerce.

  • Positionierung von Wero als kosteneffiziente Alternative zu PayPal, Google Pay, Apple Pay und Kreditkarten
  • Eintritt in den E-Commerce. Im November bieten erste Onlineshops die Zahlungsart Wero an.
  • Beginn der Integration von Wero bei den ersten Payment Service Providern

Wero 2026: Integration, Erweiterung & POS

Wero stärkt seine Position im E-Commerce und startet im stationären Handel.

Q1: Integration regionaler Zahlungssysteme

Q2: Gewinnung weiterer Onlineshops

  • PSPs bieten Schnittstellen für Shopsysteme wie Shopify, Shopware oder WooCommerce an
  • Wero wird für kleine und mittlere Onlineshops kostengünstig verfügbar

Q3: Wero am POS

  • Einführung von Wero am Point-of-Sale,
  • Wero-Zahlung an der Ladenkasse via QR-Code, aber noch nicht via NFC. NFC wurde auf 2027 verschoben.

Q4: Recurring Payments, BNPL & Österreich

  • Wero wird für wiederkehrende Zahlungen (Recurring Payments) verfügbar
  • Wero wird für BNPL (Buy now, pay later) verfügbar
  • Start von Kundenbindungsprogrammen via Wero
  • Wero in Österreich verfügbar

Wero 2027: Kontaktloses Bezahlen per NFC

Wero steht ab 2027 auch für kontakt­loses Bezahlen über NFC zur Verfü­gung.

  • NFC-Integration (Tap-to-Pay)
  • Abschluss der iDEAL-Migration
  • Einheitliches Wero-Branding in den Kernmärkten
  • Stabile Omnichannel-Infrastruktur (Online + Mobile + POS)
  • Volle Interoperabilität mit den regionalen Zahlungsverfahren Bizum, SIBS, Bancomat und Vipps. Hierbei behalten einige regionale Zahlungsarten wie Bizum ihren Namen.

Wero 2028: Für alle Lebenslagen

  • Wero wird zur selbstverständlichen Zahlungsart für alle Lebenslagen
  • Immer mehr Kommunen, von Hamburg bis München, bieten Wero für Gebührenzahlungen an

Wero 2029: Ausweitung auf den EWR

  • In allen EWR-Staaten, von Belgien bis Zypern, ist Wero verfügbar

Wero 2030: Zehn Prozent Anteil in Europa

Wero 2031: Marktführerschaft in Europa

  • Wero ist Marktführer für Online- und Offlinezahlungen in Europa
  • PayPal, Google Pay, Apple Pay, Visa und Mastercard sind zwar weiterhin verfügbar, dominieren aber nicht den europäischen Zahlungsmarkt