Nickel intregriert Wero in App

Logo der Nickel-Bank

Die BNP-Tochter Nickel, seit März 2026 eine Wero-Bank, gibt jetzt die Integration von Wero in die Nickel-App bekannt. Im Pressetext heißt es:

„Damit bietet Nickel seinen Kunden eine sofortige, einfache und vollständig europäische Zahlungsmethode. Im Kontext der Stärkung der europäischen Souveränität im Zahlungsverkehr ermöglicht Nickel den Zugang zu einer in Europa entwickelten und betriebenen Geldtransferlösung.“

Quelle: Presseportal.

So ganz zutreffend ist der Punkt mit der vollständig europäischen Zahlungsmethode allerdings nicht, denn noch stützt sich die Infrastruktur von Wero, auch wenn die EPI Besserung versprochen hat, teilweise auf die Server des Amazon-Dienstes AWS.

Das Geschäftsmodell von Nickel

Bei Nickel dürfen auch Personen mit schmalem Geldbeutel ein Konto eröffnen. Das Nickel-Basiskonto wird direkt nach der Anmeldung aktiviert, ohne intensive Prüfung wie bei klassischen Banken. Der Nachweis eines regelmäßigen Gehalts ist nicht notwendig. Die Kunden erhalten sofort eine Debitkarte sowie eine IBAN.

Guthabenkonto: Überziehung unmöglich

Das Nickel-Basiskonto kann nicht überzogen werden. Es handelt sich um ein reines Guthabenkonto. Nur das Geld, das tatsächlich verfügbar ist, kann ausgezahlt oder überwiesen werden.

Zahl der Anti-Wero-Banken schrumpft

Das Gute an der Nachricht: Wero-Muffel wie die 1822direkt, und Wero-Verzögerer wie die Comdirect und die Targobank geraten damit weiter in die Defensive. Sie müssen jetzt endlich ihre Hausaufgaben erledigen und Wero zur Verfügung stellen.

Eine Bank, die eine Kontoeröffung in der Lotto-Annahmestelle anbietet, kann mehr als die etablierten Direktbanken. Beschämend.

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