Wero-Transaktion: Gebühr 0,77 %

Wero-Logo und 0,77 %

Was kostet Wero, was knöpft Wero dem Handel ab? Für Kundinnen und Kunden ist die Wero-Zahlung kostenlos. Gebühren werden nicht erhoben. Der Handel, online und im Laden, wird dagegen bei jeder Wero-Transaktion zur Kasse gebeten.

Wero-Gebühren: um die 0,77 % pro Transaktion

Der NDR hat zu den Wero-Gebühren recherchiert und die 0,77 % ins Spiel gebracht:

Die Gebühren für Händler liegen meist um die 0,77 Prozent des Umsatzes, wobei die genaue Höhe je nach Bank und Vertrag variieren kann. Weiterer Vorteil: Das Geld kommt mit Wero sofort beim Händler an, was dessen Liquidität verbessert.

Quelle: NDR, 22.1.2026

Wero-Gebühren sind nicht einheitlich

Die 0,77 sind ein Durchschnittswert, denn Wero-Gebühren sind nicht einheitlich. Die Wero-Banken konkurrieren um die Gunst der Wero-Händler. Das ist auch gut so, denn Konjurrenz hält die Gebühren niedrig.

Wero ist günstiger als PayPal

Insgesamt sind die Wero-Gebühren wesentlich günstiger als bei Paypal. Bei Paypal zahlen Händler satte 2,49 % vom Umsatz, zuzüglich einer fixen Gebühr von 0,35 € pro Transaktion. Die Gebührentabelle für Händler zeigt den Unterschied:

PaypalWero
2,49 % vom Umsatz0,77 % vom Umsatz
+ 0,35 € fix+ 0 € fix

Beispiel:

  • Paypal: Bei einem Rechnungsbetrag von 19,90 € knöpft PayPal 0,85 € ab, der Händler erhält 19,05 €.
  • Wero: Bei einem Rechnungsbetrag von 19,90 € knöpft Wero 0,15 € ab, der Händler erhält 19,75 €.

Tatsächliche Wero-Kosten für Händler

Für den Onlinehandel liegen die tatsächlichen Kosten allerdings höher. Zu den reinen Wero-Gebühren kommen obendrauf noch die Margen für Payment-Service-Provider (PSP) wie Stripe oder Mollie. Solange für Wero noch keine eigenen Payment-Gateways zur Verfügung stehen, sind Händler nämlich auf externe Dienstleister angewiesen.

Die Gebühren der PSPs

PSPs wie Mollie, Stripe oder VR Payment wollen auch etwas für ihre Dienste haben. Bei VR Payment sind, neben 24,90 € monatlicher Grundgebühr, nochmal 15 Cent pro Transaktion fällig. Dann sieht die Gebührentabelle so aus:

PaypalWero
2,49 % vom Umsatz0,77 % vom Umsatz
+ 0,35 € fix+ 0,15 € fix

Beispiel für VR Payment

Paypal-Kosten

  • Umsatz: 19,90 €
  • Kosten: 0,50 € (2,49 % vom Umsatz) plus 0,35 € fix.
  • Gesamtkosten: von 19,90 € knöpft PayPal 0,85 € ab.
  • Der PayPal-Händler erhält 19,05 €.

Wero-Kosten

  • Umsatz: 19,90 €
  • Kosten: 0,15 € (0,77 % vom Umsatz) plus 0,15 € fix.
  • Gesamtkosten: von 19,90 € knöpfen Wero plus VR Payment insgesamt 0,30 € ab.
  • Der Wero-Händler erhält 19,65 €.

Fazit: Wero ist für Händler immer noch viel günstiger als PayPal, allerdings bei VR Payment nur für Shops mit einem gewissen Umsatz pro Monat, denn die monatliche Grundgebühr von 24,90, die muss ja auch erstmal erwirtschaftet werden. Außerdem hat VR Payments, warum auch immer, noch eine Strafgebühr auf Lager.

Zusatzkosten für Shopify

Shopify-User wird das nicht freuen: VR Payment, der PSP der Volks- und Raiffeisenbanken, erhebt für Shopify-Händler eine Zusatzgebühr von 0,3 % vom Umsatz.

Welches Shopsystem ist für mich das beste?

Hier entsteht eine kleine Übersicht zu Shopsystemen. WooCommerce und Shopify machen den Anfang.

WooCommerce

WooCommerce ist ein kostenloses Shopsystem, das auf WordPress basiert und eine hohe Flexibilität bietet. WooCommerce-Admins können jeden Bereich ihres Onlineshops individuell anpassen, vom Design über die Versandzone bis zu den Zahlungsarten. Durch die große Auswahl an Plugins lässt sich ein WooCommerce- Shop genau auf die eigenen Anforderungen zuschneiden, egal ob es sich um einen kleinen Nischen-Shop oder ein umfangreiches E-Commerce-Projekt handelt.

WooCommerce mit Plugins erweitern

Ein wesentlicher Vorteil von WooCommerce ist das riesige Ökosystem an Erweiterungen. Es existieren tausende Plugins für Zahlungsanbieter, Versandlösungen, Marketing-Tools oder Buchhaltungssysteme. Dadurch kann der Funktionsumfang des Shops unkompliziert erweitert werden – auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse.

Integration in WordPress

Da WooCommerce in WordPress integriert ist, profitieren Shopbetreiber von allen Vorteilen dieses Content-Management-Systems. Blogartikel lassen sich einfach mit dem Shop verbinden. Diese Kombination aus allgemeinem Content und Shop ist prima für die Suchmaschinenoptimierung.

WooCommerce skalieren

WooCommerce eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für wachsende Unternehmen. Ein Shop kann klein starten und problemlos erweitert werden. Mit der Wahl eines passenden Hosting-Pakets WooCommerce auch große Produktkataloge und hohe Besucherzahlen wuppen. Woo ist nicht nur für kleine Shops!

Kontrolle über Daten und Kosten

Im Gegensatz zu vielen SaaS-Shopsystemen behalten Admins bei WooCommerce die volle Kontrolle über ihre Daten, da der Shop auf dem eigenen Server betrieben wird. Zudem entstehen keine festen monatlichen Gebühren für die Nutzung der Software selbst. Kosten fallen aber für Hosting und Premium-Plugins an.

WooCommerce-Blöcke im Gutenberg-Editor

Der ganz große Vorteil aus der Kombi von WordPress und Woo liegt bei den WooCommerce-Blöcke, die im Gutenberg-Editor von WordPress zur Verfügung stehen. Die Woo-Blöcke ermöglichen es, Shop-Inhalte auf der gesamten Website zu platzieren. Produkte, Produktaktegorien, Produktsuche, Warenkorb .. alles und noch viel mehr kann direkt als Block in Seiten integriert werden.

Die Blöcke bieten eine deutlich intuitivere Arbeitsweise, insbesondere für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse. Inhalte lassen sich per Drag-and-Drop strukturieren und flexibel anordnen. Gleichzeitig sind viele Blöcke dynamisch, das heißt sie aktualisieren sich automatisch, wenn sich Produkte oder Preise ändern.

Produkte mit Blöcken filtern

WooCommerce-Blöcke ermöglichen individuell gestaltete Produktübersichten oder hervorgehobene Angebote direkt auf Landingpages. Dadurch lassen sich optimierte Seiten erstellen, die gezielt auf bestimmte Sortimente oder Zielgruppen oder ausgerichtet sind.

WooCommerce Community und Support

Ein weiterer Vorteil ist die große Community rund um WooCommerce und WordPress. Es gibt unzählige Tutorials, Foren, Agenturen und Entwickler, die Unterstützung bieten. Probleme lassen sich dadurch oft schnell lösen, und neue Funktionen oder Best Practices sind leicht zugänglich.

Fazit

WooCommerce überzeugt durch seine enge Verzahnung mit WordPress. Die WooCommerce-Blöcke ermöglichen das Ausspielen von Shop-Inhalten auf der gesamten Website. WooCommercer eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Anwender, die einen individuell anpassbaren Onlineshop betreiben möchten.

Tutorial: Wie erstelle ich einen WooCommerce-Shop?

Shopify

Shopify ist ein cloudbasiertes Shopsystem, mit dem Unternehmen und Einzelpersonen Onlineshops relativ einfach erstellen können. Die Plattform wurde 2006 gegründet und hat sich zu einer der weltweit bekanntesten E-Commerce-Lösungen entwickelt. Shopify richtet sich sowohl an Einsteiger ohne Programmierkenntnisse als auch an erfahrene Händler, die komplexe Verkaufsstrukturen umsetzen möchten.

Shopify ist ein klares Shopsystem

Bei Shopify sind, im Gegensatz zu WooCommerce, Hosting, Produktverwaltung, Design und Payment in einem System integriert. Nutzer können Produkte anlegen, Bestellungen verwalten und ihren Shop über eine benutzerfreundliche Oberfläche steuern.

Shopify Funktionen

Shopify stellt eine Vielzahl von Funktionen zur Verfügung, die den Aufbau und Betrieb eines Online-Shops erleichtern:

  • Anpassbare Designvorlagen für unterschiedliche Branchen
  • Produktverwaltung mit Varianten, Kategorien und Lagerbeständen
  • Integrierte Zahlungsabwicklung sowie Anbindung externer Zahlungsanbieter
  • Versand- und Steueroptionen für nationale und internationale Verkäufe
  • Marketing-Tools wie Rabattcodes, E-Mail-Kampagnen und SEO-Funktionen
  • Analyse- und Reporting-Tools zur Auswertung von Verkaufsdaten

Zusätzlich bietet ein umfangreicher App-Store Erweiterungen für nahezu jeden Anwendungsfall, etwa für Dropshipping, Buchhaltung oder Kundenbindung.

Vorteile von Shopify

Ein Vorteil von Shopify ist die einfache Bedienbarkeit. Auch ohne technische Vorkenntnisse lässt sich schnell ein funktionierender Onlineshop aufbauen. Shopify übernimmt Hosting, Sicherheitsupdates und Wartung, Händler konzentrieren sich auf ihr Geschäft.

Shopify eignet sich sowohl für kleine Shops als auch für große Unternehmen mit hohem Verkaufsvolumen. Durch verschiedene Tarifmodelle können Händler das System an ihre Bedürfnisse anpassen.

Je nach Tarif ermöglicht Shopify den Verkauf über mehrere Kanäle hinweg, etwa über Social Media, Marktplätze oder stationäre Kassensysteme.

Nachteile von Shopify

Shopify ist ein geschlossenes System, was bedeutet, dass Nutzer weniger Kontrolle über den Quellcode haben als bei Open-Source-Lösungen. Individuelle Anpassungen sind möglich, aber oft nur innerhalb bestimmter Grenzen.

Außerdem fallen monatliche Gebühren sowie Transaktionskosten an, insbesondere wenn nicht das hauseigene Zahlungssystem genutzt wird. Für zusätzliche Funktionen können weitere Kosten durch Apps entstehen.

Für wen eignet sich Shopify?

Shopify eignet sich besonders für:

  • Einsteiger im E-Commerce, die schnell starten möchten
  • Kleine und mittelständische Unternehmen
  • Marken, die Wert auf Design und Benutzerfreundlichkeit legen
  • Händler, die international verkaufen möchten

Weniger geeignet ist die Shopify für Nutzer, die maximale technische Kontrolle benötigen oder ein stark individualisieres Shopsystem benötigen.

Fazit

Shopify ist ein leistungsfähiges und benutzerfreundliches Shopsystem, das den Einstieg in den Online-Handel erheblich vereinfacht. Durch seine breite Funktionspalette, einfache Skalierbarkeit und zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten ist Shopify für Einsteiger besonders attraktiv. Gleichzeitig sollten die laufenden Kosten und die eingeschränkte Flexibilität im Vergleich zu Open-Source-Systemen wie WooCommerce bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Was kostet ein Shopsystem wirklich?

WooCommerce Kosten

WooCommerce ist ein Plugin für WordPress, mit dem sich ein Onlineshop erstellen lässt. Die Software selbst ist kostenlos und kann frei genutzt werden.

Wichtig ist jedoch: „kostenlos“ bedeutet nur, dass keine Lizenzgebühren anfallen. Für einen funktionierenden Online-Shop entstehen trotzdem verschiedene Kosten.

Grundprinzip der Kosten

WooCommerce funktioniert nach dem Baukastenprinzip. Das bedeutet:

  • Die Basis ist kostenlos
  • Zusätzliche Funktionen kosten Geld

Ein Shop besteht immer aus mehreren Bausteinen wie Hosting, Design und Erweiterungen.

Die wichtigsten Kostenbereiche

Hosting und Domain

Damit der Shop online erreichbar ist, benötigt man Webhosting und eine Domain.

  • Hosting und Domain: ca. 5 bis 20 Euro pro Monat

Design und Themes

Für das Aussehen des Shops werden Themes genutzt.

  • Kostenlose Themes sind möglich
  • Premium-Themes kosten etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr

Plugins und Erweiterungen

Für zusätzliche Funktionen werden Plugins benötigt, zum Beispiel für:

  • Versand
  • Rechtstexte
  • SEO und Marketing

Kosten:

  • Premium-Plugins kosten etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr

Nicht alle Plugins sind zwingend notwendig, aber manche sind für einen professionellen Shop sinnvoll.

Wartung und Sicherheit

Ein Shop muss regelmäßig gepflegt werden:

  • Updates
  • Backups
  • Sicherheitsmaßnahmen

Kosten:

  • ca. 100 bis 300 Euro pro Jahr, falls damit externe Dienstleister beauftragt werden

Einmalige vs. laufende Kosten

Ein WooCommerce-Shop hat zwei Arten von Kosten:

Einmalige Kosten:

  • Einrichtung

Laufende Kosten:

  • Hosting
  • Plugins
  • Themes
  • Wartung

Ein einfacher WooCommerce-Shop kann mit Kosten von hundert Euro pro Jahr betrieben werden!

Für wen eignet sich WooCommerce

WooCommerce eignet sich besonders für:

  • Einsteiger mit WordPress-Kenntnissen
  • Kleine und mittelständische Unternehmen
  • Händler, die maximale Flexibilität möchten

Weniger geeignet ist es für Nutzer, die eine komplett fertige Lösung ohne technischen Aufwand suchen.

Fazit

WooCommerce ist in der Basis kostenlos, aber ein professioneller Onlineshop kann zusätzlich Kosten verursachen. Diese hängen stark davon ab, wie umfangreich und individuell der Shop sein soll.

Tutorial: Wie erstelle ich einen WooCommerce-Shop?

Shopify Kosten

Im Gegensatz zu WooCommere fallen bei Shopify nicht nur für das Hosting feste monatliche Kosten an.

Grundprinzip der Kosten

Shopify arbeitet mit einem Abomodell. Händler zahlen eine monatliche Gebühr für die Nutzung der Plattform. Zusätzlich können weitere Kosten entstehen, etwa durch Transaktionen, Apps oder Design-Anpassungen.

Die Gesamtkosten setzen sich in der Regel aus folgenden Punkten zusammen:

  • Monatliche Grundgebühr
  • Transaktionsgebühren
  • Kosten für Apps und Erweiterungen
  • Design (Themes)
  • Optionale Zusatzleistungen

Shopify Preispläne im Überblick

TarifMonatliche KostenTransaktionsgebühren (ohne Shopify Payments)Geeignet für
Basicca. 36 €ca. 2,0 %Einsteiger und kleine Shops
Shopifyca. 105 €ca. 1,0 %Wachsende Unternehmen
Advancedca. 384 €ca. 0,5 %Größere Shops mit höherem Umsatz
Shopify Plusindividuell (ab ca. 2.000 €)individuellEnterprise und große Marken

Die genauen Preise können je nach Region und Vertragslaufzeit leicht variieren.

Zahlungsgebühren

Neben den monatlichen Kosten fallen Gebühren für Zahlungsabwicklungen an. Diese hängen davon ab, ob das integrierte Zahlungssystem genutzt wird.

Bei Nutzung von Shopify Payments:

  • ca. 1,5 % bis 2,9 % + feste Gebühr pro Transaktion

Bei externen Zahlungsanbietern:

  • Zusätzliche Shopify-Gebühren (siehe Tabelle)
  • Gebühren des jeweiligen Zahlungsanbieters

Diese Kosten steigen mit dem Umsatz des Shops.

Kosten für Themes und Design

Shopify bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Themes an.

  • Kostenlose Themes: ausreichend für einfache Shops
  • Premium-Themes: ca. 150 € bis 400 € einmalig

Apps und Erweiterungen

Viele Funktionen werden über Apps ergänzt, zum Beispiel:

  • Marketing und SEO
  • Versand und Logistik
  • Buchhaltung
  • Kundenbindung

Kosten:

  • Oft zwischen 5 € und 50 € pro Monat pro App
  • Komplexe Lösungen können deutlich teurer sein

Mit steigenden Anforderungen wachsen meist auch die App-Kosten.

Weitere mögliche Kosten

Zusätzlich können je nach Bedarf weitere Ausgaben entstehen:

  • Domain: ca. 10 € bis 20 € pro Jahr
  • Externe Dienstleistungen (z. B. Entwicklung oder Design)
  • Marketingkosten (Ads, E-Mail-Marketing etc.)

Diese Kosten sind nicht direkt an Shopify gebunden, aber für den Betrieb eines erfolgreichen Shops relevant.

Einordnung der Gesamtkosten

  • Ein kleiner Shopify-Shop kann Kosten von etwa 50 € bis 150 € pro Monat verursachen.
  • Ein mittelgroßer Shop mit mehreren Apps und höherem Umsatz liegt bei 150 € bis 500 € Kosten pro Monat.
  • Größere Projekte oder Enterprise-Lösungen können mehrere tausend Euro pro Monat kosten.

Fazit

Shopify bietet eine transparente Preisstruktur mit festen monatlichen Gebühren und zusätzlichen variablen Kosten. Der Einstieg ist vergleichsweise einfach, allerdings steigen die Gesamtkosten mit den Anforderungen und dem Umsatz. Für viele Händler ist Shopify dennoch attraktiv, da Technik, Hosting und Wartung bereits in der Plattform enthalten sind.

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