Bei Decathlon mit Wero bezahlen

Decathlon-Logo und Wero-Logo

Bei Decathlon mit Wero bezahlen? Läuft! Decathlon hat der Ankündigung jetzt Taten folgen lassen. Bei decathlon.de ist Wero jetzt verfügbar – und das ist nur der Anfang.

Wero kommt in die Decathlon-Filialen

Wero kommt auch an die Ladenkassen. Die Vorbereitungen für die Wero-Zahlung in den 115 deutschen Decathlon-Filialen laufen. Geplant ist ein Omnichannel-Konzept, die Kunden sollen online und offline durchgängig mit Wero bezahlen können.

Decathlon setzt Wero auf Platz 1

Bei der Auswahl der Zahlungsarten auf decathlon.de steht Wero auf Platz 1 der Liste. Ein klares Bekenntnis zur neuen europäische Zahlungsart.

10 Euro Gutschein

Außerdem plant Decathlon in Zusammenarbeit mit der EPI eine Kampagne zur Wero-Aktivierung ab Oktober 2026. Bei der sechswöchigen, bundesweiten Aktion erhalten alle, die ihren Einkauf auf decathlon.de über Wero bezahlen, einen Gutschein im Wert von 10 Euro für den nächsten Einkauf.

eBay, Netflix oder Zalando – wer übernimmt den Staffelstab?

Zuständig für die technische Seite der Wero-Integration ist der Zahlungsdienstleister Adyen. Adyen ist erst kürzlich der EPI beigetreten, der Organisation hinter dem Wero-Projekt.

Weil Adyen auch für eBay, Netflix und Zalando tätig ist, wird es jetzt spannend: Wer übernimmt den Staffelstab, welcher große Webshop integriert Wero als nächstes in den Checkout?

Decathlon-Pressemeldung

Digitale Innovation im Handel: Decathlon führt europäische Bezahlmethode Wero in Deutschland ein

  • Unterstützung der europäischen Idee: Decathlon hat am 20.07.2026 die neue europäische Bezahllösung Wero auf decathlon.de aktiviert und stärkt damit die europäische Wirtschaft.
  • Große Vielfalt an Bezahlmethoden: Als technologisch innovatives Unternehmen erweitert Decathlon sein Angebot an sicheren Zahlungsmöglichkeiten für ein optimales Kundenerlebnis.
  • Einführung in Deutschland: Der deutsche Markt fungiert als erste Nation innerhalb der Decathlon Gruppe, welche die digitale Lösung implementiert.

Der Sportartikelhersteller und -händler Decathlon setzt ein klares Zeichen für europäische Zusammenarbeit und technologische Innovation: Seit dem 20.07.2026 hat das Unternehmen die neue, einheitliche europäische Bezahllösung Wero offiziell in seinem deutschen Online-Shop auf decathlon.de integriert. Decathlon gehört damit zu den ersten großen Partnern im deutschen Einzelhandel, die dieses System anbieten. Innerhalb der internationalen Decathlon Gruppe übernimmt der deutsche Markt die Vorreiterrolle bei der Einführung.

Wero und die EPI

Wero wurde von der European Payments Initiative (EPI) – einem Zusammenschluss der 18 führenden europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern – entwickelt und basiert auf einer direkten Konto-zu-Konto-Zahlung in Echtzeit. Transaktionen werden dabei innerhalb weniger Sekunden sicher abgewickelt. Laut aktuellen Erhebungen der Bundesbank befürworten knapp 60 Prozent der Befragten ein eigenständiges europäisches Bezahlsystem. Da Wero eine europäische Idee ist, unterstützt Decathlon das Projekt aus Überzeugung, um den gesunden Wettbewerb im Zahlungsverkehr zu fördern und die digitale Autonomie zu stärken.

Statement von Patrick Müller (Decathlon Deutschland)

Als technologisch innovatives Unternehmen ist es unser Anspruch, unseren Kund:innen eine große Vielfalt an modernen und sicheren Bezahlmethoden anzubieten. Wero passt perfekt zu dieser Philosophie. Da es sich um eine europäische Idee handelt, unterstützen wir diese Lösung voll und ganz. Für die Sportler:innen steht dabei der praktische Nutzen im Vordergrund: Wero ermöglicht eine komfortable Freigabe direkt über die gewohnte Banking-App, ohne dass sensible Kartendaten beim Händler hinterlegt werden müssen. Durch die Verknüpfung mit unserem Anfang des Jahres eingeführten Mitgliedschaftsprogramm bieten wir zudem einen echten Mehrwert bei jedem Einkauf.

Patrick Müller, Chief Digital & Chief Marketing Officer von Decathlon Deutschland

Statement von Martina Weimert (EPI)

Mit Decathlon haben wir einen innovationsgetriebenen Partner an unserer Seite, der die digitale Transformation im Einzelhandel von Anfang an aktiv unterstützt hat. Die Integration von Wero auf decathlon.de spiegelt unser gemeinsames Bestreben wider, europäischen Verbraucherinnen und Verbrauchern durch ein einfaches, schnelles und sicheres Bezahlerlebnis mehr Auswahl zu bieten und gleichzeitig das Vertrauen sowie die Akzeptanz im gesamten deutschen Einzelhandel zu stärken, während Wero europaweit weiter expandiert.

Martina Weimert, Chief Executive Officer von EPI

Bezahlen ohne separate App

Für die Kund:innen gestaltet sich der Vorgang beim Bezahlen einfach und intuitiv: Bei der Auswahl von Wero im Bezahlbereich auf decathlon.de erfolgt eine automatische Weiterleitung in die vertraute Banking-App des Nutzers. Dort wird die Zahlung in Echtzeit – beispielsweise per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung – freigegeben. Eine separate App ist nicht erforderlich.

Mit Wero in den Decathlon-Filialen bezahlen

Nach dem offiziellen Start im E-Commerce ist die Ausweitung des neuen Bezahlverfahrens auf die bundesweit über 110 physischen Filialen von Decathlon der nächste logische Schritt. Die technische Integration an den Ladenkassen befindet sich bereits in der aktiven Vorbereitung, um den Sportler:innen im Rahmen des kanalübergreifenden Konzepts zukünftig sowohl online als auch stationär ein einheitliches und durchgängiges Bezahlverfahren zu ermöglichen.

Wero-Aktivierungskampagne

Zusätzlich wird die Einführung im späteren Verlauf des Jahres durch eine gemeinsame Aktivierungskampagne mit der EPI begleitet. Für Oktober 2026 ist eine sechswöchige bundesweite Aktion geplant, bei welcher Kund:innen, die ihren Einkauf auf decathlon.de mit Wero abwickeln, einen Gutschein im Wert von 10 Euro für ihren nächsten Einkauf erhalten. Diese Initiative wird vollständig von der EPI unterstützt und getragen.

Über die EPI

EPI (European Payments Initiative) wird von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unterstützt. Über die Gesellschafter hinaus sind mittlerweile mehr als 50 Institutionen in Europa Mitglieder von EPI. Sie haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen: allen europäischen Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern mit Wero einen einheitlichen mobilen Zahlungsdienst anzubieten. EPI möchte europäische Verbraucherinnen, Verbraucher und Händler befähigen, alle Arten von Transaktionen im Einzelhandel einfach über ein konsequent souveränes digitales Wallet abzuwickeln.

Über Wero

Basierend auf Echtzeit-Zahlungen von Konto zu Konto (A2A) vereinfacht Wero Zahlungen in Europa weiter, indem Zwischenhändler in der Zahlungskette und die damit verbundenen Zusatzkosten vermieden werden. Wero unterstützt bereits Zahlungen zwischen Privatpersonen (P2P) und wird in Kürze auch Zahlungen an Geschäftskunden und Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. Für P2P-Zahlungen ist Wero seit 2024 in Belgien, Frankreich und Deutschland live und erreicht derzeit 56 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.

Wero-Rollout in Deutschland, Frankreich und Belgien

Im Bereich der Händlerzahlungen (Retail) ist Wero seit Ende 2025 in Deutschland verfügbar, gefolgt von einem schrittweisen Rollout in Frankreich und Belgien im Laufe des Jahres 2026. Umfangreiche Migrationen von mindestens 15 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern sind zudem für Payconiq in Luxemburg (bis 2026) und iDEAL in den Niederlanden (bis 2027) geplant. Zahlungen am Point-of-Sale (POS) werden ebenfalls 2026 angeboten, ebenso wie Mehrwertdienste wie die Integration von Kundenbindungsprogrammen, wiederkehrende Zahlungen und Abo-Verwaltung.

Quelle: Decathlon

Decathlon – Unternehmensgeschichte & Kennzahlen

Das französische Unternehmen Decathlon wurde 1976 von Michel Leclercq in Lille gegründet. Ziel war es, ein breites Sortiment an Sportartikeln für unterschiedliche Disziplinen unter einem Dach anzubieten und diese zu vergleichsweise niedrigen Preisen zu vertreiben. Dieses Konzept unterschied sich von klassischen Fachhändlern, die meist auf einzelne Sportarten spezialisiert waren.

In den 1980er Jahren entwickelte Decathlon ein integriertes Geschäftsmodell mit eigener Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb. Parallel begann der Aufbau erster Eigenmarken, die zum zentralen Bestandteil des Unternehmens wurden.

Internationalisierung und Wachstum

Ab Ende der 1980er Jahre expandierte Decathlon international. Zunächst lag der Fokus auf Europa, später folgten Märkte in Asien und Südamerika. Heute ist Decathlon in über 80 Ländern aktiv und betreibt weltweit rund 1.900 Filialen.

Mit der Expansion ging ein kontinuierliches Wachstum einher. Für das Jahr 2025 wird ein globaler Bruttowarenumsatz (GMV) von rund 20,7 Milliarden Euro angegeben. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei etwa 1,8 Milliarden Euro, der Nettogewinn bei rund 910 Millionen Euro.

Die Zahl der Beschäftigten liegt weltweit bei über 100.000.

Quelle: Decathlon

Entwicklung in Deutschland

Der deutsche Markt spielt für Decathlon eine wichtige Rolle. Die erste Filiale wurde 1986 in Dortmund eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Deutschland zu einem der größten europäischen Märkte des Unternehmens.

Die Decathlon-Kennzahlen für Deutschland

  • 2021: rund 700 Millionen Euro Nettoumsatz und etwa 4.800 Mitarbeitende
  • 2022: erstmals über 1 Milliarde Euro Umsatz (1,06 Milliarden Euro)
  • 2024: etwa 5.500 Mitarbeitende
  • 2025: rund 1,27 Milliarden Euro Umsatz und über 100 Standorte

Damit gehört Deutschland zu den größten Märkten innerhalb der Decathlon-Gruppe.

Quelle: Decathlon

Deutsche Zentrale und Standorte

Die Deutschlandzentrale von Decathlon befindet sich in Plochingen bei Stuttgart. Von dort aus werden zentrale Funktionen wie Management, Marketing, IT und Logistik gesteuert. Ergänzt wird dies durch mehrere Logistikzentren und sogenannte „Campus“-Standorte für zentrale Services.

Neben großen Filialen am Stadtrand setzt Decathlon zunehmend auf kleinere innerstädtische Standorte. Bis 2027 ist eine deutliche Erweiterung des Filialnetzes geplant.

Decathlon-Geschäftsmodell

Ein Merkmal von Decathlon ist die starke vertikale Integration. Das Unternehmen entwickelt einen Großteil seiner Produkte selbst und vertreibt diese über eigene Kanäle. Dadurch können Kosten kontrolliert und Margen stabilisiert werden.

Ein wachsender Anteil des Geschäfts entfällt auf digitale Kanäle. Gleichzeitig bleibt der stationäre Handel wichtig: In Deutschland werden aktuell rund drei Viertel des Umsatzes in Filialen erzielt.

Die Entwicklung von Decathlon

In den letzten Jahren hat Decathlon verstärkt in Expansion, Digitalisierung und neue Services investiert. Dazu gehören unter anderem Reparaturangebote, Second-Hand-Programme und Mietmodelle für Sportausrüstung.

Das Wachstum geht jedoch teilweise mit sinkenden Margen einher, da hohe Investitionen in die Modernisierung der Filialen, Logistik und Markenstrategie getätigt werden.

Insgesamt präsentiert sich Decathlon als stark wachsender, international tätiger Einzelhändler, der sich zunehmend von einem klassischen Sportfachhändler zu einer integrierten Plattform für Sportprodukte und -services wandelt.

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