Mit Wero an der Ladenkasse bezahlen? In Deutschland funktioniert das bisher nur in wenigen Läden und mit einem schon wieder veraltetem Verfahren: der Zahlung per QR-Code.
In Spanien ist man da schon etwas weiter, denn Bizum-Zahlungen im stationären Handel sind dort zunehmend auch per NFC möglich, also ohne mühsames „Zielen und Abscannen“. Es genügt, das Smartphone oder das Wearable ans Kassenterminal zu halten.
Der Wero-Bizum-Deal
Bedeutsam ist die NFC-Verbreitung wegen des Wero-Bizum-Deals, den die EPI im Februar 2026 abgeschlossen hat. Die Basics:
- Es wird eine erweiterte Bizum-Zone geschaffen. In dieser Bizum-Zone sind grenzüberschreitende Zahlungen zwischen Bizum, Bancomat, SIBS (MB WAY) und Vipps möglich.
- Die Bizum-Zone wird kompatibel zum Wero-Raum. Der Wero-Raum erfasst aktuell Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten.
- Der Wero-Bizum-Deal harmonisiert die Zahlungssysteme für mehr als 330 Millionen Menschen in 13 Ländern.
- Anders als bei der Migration von iDEAL zu Wero in den Niederlanden bleibt die Marke Bizum erhalten.
Die Bedeutung von Bizum für Wero
Wenn Bizum und seine in der EuroPA-Allianz zusammengeschlossenen Partner Bancomat, SIBS (MB WAY) und Vipps mit Wero verknüpft werden, kann an zahlreiche Annahmenstellen mit Wero via NFC bezahlt werden.
By the way: Bizum kann in 27 Länder in Europa akzeptiert werden, einschließlich Kanada und den Vereinigten Staaten.
Quelle: Stripe
Die Reichweite von Bizum
- Bizum hat mehr als 30 Millionen Nutzer, bei 49 Millionen Einwohner in Spanien einschließlich Minderjährigen
- Bizum wird von 111.000 Unternehmen akzeptiert
- 40 Banken unterstützen Bizum
- Im Jahr 2025 erreichte Bizum 3,4 Millionen Sofortüberweisungen pro Tag
Quelle: Euronews


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