Feinkost Käfer startet Wero

Logos von Feinkost Käfer und Wero

UPDATE 15.4.26: Die IHK-Ankündigung kam wohl etwas zu vorzeitig, die Bezahlung per Wero bei Feinkost Käfer ist aktuell noch nicht möglich.

Wero wächst. Der Münchner Feinkostspezialist Käfer plant laut IHK-Magazin, noch im Januar 2026 die Wero-Zahlung im Onlineshop zur Verfügung zu stellen.

Und mehr und mehr weitere Unternehmen kommen hinzu. Im Januar 2026 zum Beispiel auch der Feinkostspezialist Käfer – zunächst im Onlineshop und später in allen anderen Bereichen.

Quelle: Sabine Hölper, IHK-Magazin 1-2/2026,

Käfer wird Wero-Shop Nr. 5

Wero wächst zwar im P2P-Bereich, aber die deutschen Wero-Shops lassen sich immer noch an einer Hand abzählen. Nach dem Ticketanbieter Eventim, dem Fanshop des 1. FC Kaiserslautern, dem Fahrdienst Airportliner und dem Renovierungsdiscounter Tedox wäre der Münchner Feinkostspezialist die Nummer 5. Der Vorstand Michael Käfer nennt zwei Gründe für die Einführung von Wero:

  • Zusätzlicher Service für Kunden
  • Hohe Kosteneffizienz für das Unternehmen.

Quelle: IHK-Magazin 1-2/2026

Feinkost Käfer auf der Euroshop Düsseldorf 2026

Auf der Messe Euroshop 2026 äußerten sich Feinkost Käfer und VR Payment gemeinsam zum Wero-Projekt. Themen waren die Souveränität im Zahlungsverkehr und der Einsatz von Wero im Händleralltag.

Michael Käfer (Feinkost Käfer)

Wero hat viele Vorteile für den Kunden und den Händler. Was uns überzeugt
hat: Europäische Server und Datenschutz, eine einfache technische Integration
und günstige Preise für uns als Verkäufer. Wero hat den großen Vorteil, dass es in
den Apps vieler Banken integriert ist und damit eine große Kundenreichweite
hat. Und andere Länder in Europa nutzen es ebenfalls. Das heißt, mit Wero kann
grenzüberschreitend online bestellt werden.

Michael Käfer, Inhaber Feinkost Käfer

Carlos Gómez-Sáez (VR Payment)

Wero ist mehr als ein neues Zahlverfahren. Es ist eine europäische Alternative im
digitalen Bezahlen. Für Händler bedeutet das: mehr Wahlfreiheit und weniger
Abhängigkeit von internationalen Anbietern. Entscheidend ist dabei, dass Wero
im Alltag funktioniert – am Check-out, in der Abrechnung und im
Kundenkontakt. Genau deshalb bieten wir Wero aktiv an und integrieren es so,
dass es für Händler sofort einsetzbar ist.


Carlos Gómez-Sáez, CEO von VR Payment

Wero und der Zahlungsverkehr in Europa

Der Zahlungsverkehr in Europa befindet sich in einer Phase grundlegender
Neuordnung. Mit Wero entsteht erstmals der
Anspruch, eine eigene, souveräne Alternative zu internationalen Karten- und
Big-Tech-Systemen zu etablieren. Der Handel steht dabei vor diesen Herausforderungen:

  • Neue Zahlverfahren müssen leicht in bestehende Check-out- und
    Backoffice-Prozesse integrierbar sein.
  • Sie müssen vergleichbare Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Akzeptanz
    bieten.
  • Sie müssen sich wirtschaftlich rechnen – unabhängig von politischer oder
    regulatorischer Zielsetzung.

Wann Wero Akzeptanz gewinnt

Ob sich Wero durchsetzt, entscheidet sich an der Kasse und im Check-out. Die wesentlichen Kriterien sind:

  • Wero-Prozesssicherheit
    Funktionieren Zahlung, Storno, Rückabwicklung und
    Reporting reibungslos?
  • Wero-Integrationstiefe
    Lässt sich Wero ohne Medienbrüche in
    bestehende Systeme einbinden – online wie stationär?
  • Wero-Kundenerlebnis
    Ist das Bezahlen mit Wero einfach, vertraut und
    schnell?
  • Wero-Skalierbarkeit
    Hält Wero auch bei hohem Volumen und Spitzenlast
    stand?

Zahlungssouveränität entsteht dort, wo neue Verfahren keine Sonderfälle,
sondern ein normaler Bestandteil der Zahlungsarchitektur werden.

Quelle: VR Payment

Das war die Euroshop 2026

Die 1966 gegründete Fachmesse Euroshop fand vom 18. bis zum 22.2 in Düsseldorf statt.

Nachbetrachtung zur Euroshop 2026

Mit ihrer Premiere im Jahr 1966 als Fachmesse für „Moderne Läden und Schaufenster“ begann die Erfolgsgeschichte der EuroShop. Sechs Jahrzehnte später ist die 23. EuroShop nach fünf intensiven Messetagen in Düsseldorf erfolgreich zu Ende gegangen.

Euroshop als Global Retail Festival

Mit über 81.000 Fachbesuchern aus 141 Ländern und 1.840 Ausstellern aus 61 Nationen unterstreicht die Weltleitmesse für den Investitionsbedarf des Handels ihren Anspruch als „Global Retail Festival“. Zwei Drittel der Besuchenden kommen aus dem Ausland, jeder Fünfte aus Ländern außerhalb Europas.

Die Stimmung bei den Ausstellenden war insgesamt sehr gut, gelobt wurde neben der Internationalität vor allem auch die hohe Entscheidungskompetenz der Fachbesuchenden. Diese wiederum zeigten sich hoch zufrieden mit der Präsenz der Marktführer und der Vollständigkeit des Angebots in den 14 Messehallen.

Die EuroShop 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Handel in seine Zukunft investiert – strategisch, technologiegetrieben und zugleich mit klarem Fokus auf Effizienz und Kundenerlebnis. Die internationale Strahlkraft, die enorm hohe Entscheidungskompetenz der Besuchenden sowie die konkrete Investitionsbereitschaft bestätigen, wie wichtig die EuroShop als globale Leitmesse der Branche ist.

Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf

Die EuroShop zeigte, dass Budgets gezielt dort eingesetzt werden, wo Effizienzsteigerung und Kundennutzen zusammenkommen. Im Mittelpunkt standen vor allem KI-basierte Anwendungen und Checkout-Lösungen, energieeffiziente Kältetechnik, moderne LED-Lichtsysteme sowie flexible Ladenbaukonzepte.

Auf der EuroShop werden nicht nur die zentralen Themen des Handels, sondern auch dessen große Wandlungsbereitschaft sichtbar. Der Handel nutzt alle Chancen, seine Zukunft kreativ und aktiv zu gestalten. Dabei dienen beispielsweise KI und digitale Technologien nicht nur der Effizienzsteigerung, sondern auch dazu, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und das Einkaufserlebnis weiter zu verbessern.“

Ulrich Spaan, Geschäftsführer des EHI Retail Institute.

Vom Verkaufsraum zum Erlebnisort

In den sieben Dimensionen der EuroShop spiegelte sich die gesamte Bandbreite des Angebots für den modernen Handel wider: Die größte Dimension Shopfitting & Store Design bewies mit beeindruckenden Ständen und Konzepten, wie sich der klassische Verkaufsraum zu einem multifunktionalen Erlebnis- und Begegnungsort entwickelt. Auch der Expo & Event-Bereich sowie die Dimensionen Lighting und Retail Marketing begeisterten das Publikum. Anspruchsvoller Standbau bis in die dritte Etage, stimmungsvolle Beleuchtung und eindrucksvolle LED-Screens setzten starke visuelle Akzente.

In der vier Hallen umfassenden EuroCIS wurde deutlich, dass Technologie zum strategischen Rückgrat des Handels geworden ist. KI-basierte Anwendungen, automatisierte Prozesse und vernetzte Plattformen optimieren Abläufe entlang der gesamten Customer Journey – von der Warensteuerung bis zum Checkout. In der Dimension Refrigeration & Energy Management zeigte sich die Relevanz energieeffizienter Technologien, im Food Service Equipment wurden Trends wie Handelsgastronomie und Automatisierung deutlich.

Euroshop Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm der EuroShop traf auf ein hohes Interesse bei den Besuchenden. Auf sieben Stages sowie zahlreichen Sonderflächen diskutierten Branchenexpertinnen und -experten die drängenden Fragen des Handels.

Sehr gut kamen sowohl die thematisch kuratierten Guided Tours auf dem Gelände als auch die Store Tour zu ausgewählten innovativen Ladenkonzepten in Düsseldorf an. Mit den renommierten reta awards, dem EuroShop Retail Design Award, dem EXHIBITOR Magazine‘s EuroShop Award sowie dem Wissenschaftspreis wurden erneut herausragende technologische und gestalterische Leistungen ausgezeichnet.

Nächste Euroshop 18.02. bis 22.02.2029

Die nächste EuroShop findet vom 18.02. bis 22.02.2029 statt. Vom 16. bis 18.02.2027 öffnet die EuroCIS wieder ihre Tore.

Quelle: Euroshop

Kleine Unternehmensgeschichte von Feinkost Käfer

Die Geschichte von Feinkost Käfer beginnt im Jahr 1930, als Paul und Elsa Käfer ein sogenanntes Kolonialwarengeschäft in München eröffneten. In den Gründungsjahren lag der Fokus auf hochwertigen Lebensmitteln und Delikatessen.

Ausbau zum Delikatessenhandel

In den folgenden Jahrzehnten wuchs Käfer zu einer festen Größe im Münchner Lebensmittelhandel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Sortiment stetig erweitert und stärker auf exklusive Produkte ausgerichtet. Feinkost Käfer entwickelte sich als Anbieter für gehobene Kulinarik und internationale Spezialitäten.

Gerd Käfer steigt in das Catering ein

Gerd Käfer, der Sohn des Gründepaars, baute das Unternehmen ab den 1960er-Jahren konsequent aus und erschloss neue Geschäftsfelder. Neben dem Einzelhandel gewann die Gastronomie zunehmend an Bedeutung. Zudem stieg Käfer in den Event- und Partyservice ein.

Internationalisierung und Markenaufbau

Im Laufe der Zeit gelang es dem Unternehmen, die Marke Käfer weit über München hinaus bekannt zu machen. Beteiligungen an Gastronomiebetrieben, Kooperationen und internationale Projekte trugen zur weiteren Expansion bei.

Feinkost Käfer heute

Heute zählt Feinkost Käfer zu den bekanntesten Delikatessenunternehmen Deutschlands. Das Unternehmen vereint Einzelhandel, Gastronomie, Catering und Eventservice unter einem Dach. Der Stammsitz in München blieb dabei immer ein zentraler Bestandteil der Unternehmensidentität.

Das Käfer-Zelt auf dem Oktoberfest

Die Käfer Wiesn-Schänke, im Volksmund Käfer-Zelt genannt, ist eines der exklusivsten Festzelte auf dem Oktoberfest in München. Im Gegensatz zu den klassischen Großzelten handelt es sich nicht um ein typisches Bierzelt, sondern um ein rustikales Holzhaus im Alpenstil. Dadurch entsteht eine besondere Mischung aus traditioneller Gemütlichkeit und gehobenem Ambiente.

Besonderheiten der Käfer Wiesn-Schänke

Das Zelt erinnert an eine alpine Berghütte mit aufwendiger Dekoration, viel Holz und liebevollen Details. Diese Atmosphäre hebt es deutlich von den großen, oft lauteren Festzelten ab.

Zudem gehört die Käfer Wiesn-Schänke zu den wenigen Zelten, die länger geöffnet haben. Dadurch zieht sie vor allem am späten Abend ein Publikum an, das die Wiesn in exklusiverer und ruhigerer Umgebung erleben möchte.

Kulinarisches Angebot und Gastronomie

Die Gastronomie ist ein entscheidender Grund für die Bekanntheit des Zeltes. Betrieben wird es von Feinkost Käfer, einem renommierten Unternehmen für Delikatessen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Festzelten liegt der Fokus hier stärker auf hochwertiger Küche. Neben klassischen bayerischen Gerichten wie Hendl oder Brotzeiten werden auch gehobenere Speisen angeboten. Das Getränkeangebot geht über das übliche Bier hinaus und umfasst unter anderem auch Champagner, was auf dem Oktoberfest eher ungewöhnlich ist.

Der FC Bayern München trifft sich hier

Die Käfer Wiesn-Schänke gilt als Treffpunkt für Prominente und gesellschaftliche Eliten. Regelmäßig besuchen bekannte Persönlichkeiten aus Film, Sport und Wirtschaft das Zelt. Besonders häufig vertreten sind Spieler des FC Bayern München.

Durch diese Ausrichtung hat sich das Zelt den Ruf eines „VIP-Bereichs“ des Oktoberfests erarbeitet. Gleichzeitig trägt die begrenzte Größe dazu bei, dass Reservierungen schwer zu bekommen sind.

Geschichte der Käfer Wiesn-Schänke

Die Ursprünge reichen in die frühen 1970er Jahre zurück. Anfangs handelte es sich lediglich um eine kleine Hendlbraterei mit wenigen Sitzplätzen. Bereits kurze Zeit später entwickelte sich daraus ein eigenständiges Konzept, das bewusst nicht als klassisches Festzelt angelegt wurde.

Heute wird die Käfer Wiesn-Schänke von der Familie Käfer geführt und ist fester Bestandteil des Oktoberfests. Über die Jahre hat sie sich zu einem Symbol für gehobene Wiesn-Kultur entwickelt.

Das Oktoberfest in München: Hintergrund und Bedeutung

Das Oktoberfest in München ist das größte Volksfest der Welt und findet jährlich auf der Theresienwiese statt. Es zieht Millionen Besucher aus aller Welt an und ist ein bedeutendes kulturelles Ereignis in Bayern.

Neben Fahrgeschäften und Schaustellern bilden die Festzelte das Zentrum des Geschehens. Jedes Zelt hat eine eigene Identität, die sich in Einrichtung, Musik, Publikum und kulinarischem Angebot widerspiegelt.

Festzelte auf dem Oktoberfest: Vielfalt und Unterschiede

Die großen Festzelte unterscheiden sich stark voneinander. Einige stehen für traditionelle bayerische Gemütlichkeit, andere für internationale Gäste oder ausgelassene Partystimmung.

In diesem Spektrum nimmt die Käfer Wiesn-Schänke eine Sonderrolle ein. Während viele Zelte auf große Besucherzahlen ausgelegt sind, setzt sie auf Exklusivität, Qualität und ein besonderes Ambiente.

Typisches Oktoberfest-Erlebnis

Zum Oktoberfest-Erlebnis gehören bayerische Spezialitäten wie Brathendl, Brezn und Obazda Bier aus den Münchner Brauereien, aber inzwischen auch Veganes. Verbindend sind Dirndl und Lederhose sowie Live-Musik und gemeinsames Feiern an langen Tischen.

Diese traditionellen Elemente sind auch in der Käfer Wiesn-Schänke präsent, werden jedoch durch ein gehobeneres gastronomisches Konzept ergänzt.

Einordnung: Warum die Käfer Wiesn-Schänke so besonders ist

Die Käfer Wiesn-Schänke lässt sich als exklusive Alternative zu den klassischen Großzelten verstehen. Sie kombiniert traditionelle Wiesn-Elemente mit hochwertiger Gastronomie, stilvollem Ambiente und einem prominenten Publikum.

Damit steht sie exemplarisch für die Vielfalt des Oktoberfests: von bodenständig und laut bis hin zu elegant und exklusiv.