Spoiler: Für den Aufreger der Wero-Woche sorgte die Meldung, dass die European Payments Initiative (EPI) Cloud-Dienste von Amazon in Anspruch nimmt. Doch zunächst zu einigen guten Nachrichten.
Wachstum (1): BPCE rollt Wero aus
Die französische Bankengruppe BPCE rollt Wero aus. Zunächst können 500.000 Kundeninnen und Kunden mit Wero bezahlen, im Laufe des Jahres werden es über 10 Millionen: BPCE startet Wero.
Wachstum (2): Neue Kommunen, neue Shops
Mit St. Ingbert, das im schönen Saarland gelegen ist, führt eine weitere Kommune Wero ein. Und auch auf Händlerseite verzeichnet Wero Wachstum. Neu dabei ist ein Service für Veranstalter. Wer Konzerte und andere Events auf die Beine stellt, findet bei Höme einen Partner fürs Ticketing. Da kann das nächste Motörhead-Revival dröhnen.
Wermutstropfen (1): Amazon
Dass Anspruch und Realität manchmal weit auseinander klaffen, zeigt sich in der Causa AWS. Das E in EPI steht wohl nicht in jedem Fall für Europa: Wero-Daten auf der Amazon-Cloud?
Wermutstropfen (2): Digitaler Euro
Der Digitale Euro, der ähnliche Ziele wie Wero verfolgt, stößt nicht überall auf Gegenliebe. Einen Überblick zu diesem Mammutprojekt verschafft dieser Artikel: Digitaler Euro.
In eigener Sache: Mollie
Eigennützige Ziele verfolgt der sich noch im Aufbau befindliche Mollie-Leitfaden. Alle einzelnen Schritte vom Anlegen des Mollie-Accounts über die Integration im Shopsystem bis zum ersten Wero-Transaktion werden hierbei haarklein dokumentiert. Als Referenz dient ein kleiner, inhabergeführter Onlineshop auf WooCommerce-Basis. Sobald Wero dort verfügbar ist, dürfen Sie dort gerne einkaufen.
Es ist aber auch völlig in Ordnung, wenn Sie nichts bei mir einkaufen und lieber Ihren eigenen Shop eröffnen. Genau dafür ist demoshops.de ja da.
Noch ein schönes Wochenende wünscht Bernd Schmitt.

PS: Der Wochenrückblick kommt jetzt immer samstags.

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