Wero statt PayPal


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Wero – Lexikon


Wero freischalten lassen

Am einfachsten funktioniert die Freischaltung von Wero, wenn Sie ein Konto bei einer Wero-Bank haben und die App Ihrer Bank (z. B. Deutsche Bank App, Postbank App, VR Banking App, Sparkassen-App, ING App) auf Ihrem Handy nutzen. Zur Freischaltung von Wero gibt es zwei Methoden. Entweder über QR-Code oder über einen Freischaltungslink in der App.

Wero freischalten – über QR-Code

  1. Rufe Sie Ihre Banking-App mit Ihrem Handy auf.
  2. Starten Sie Ihren Computer und surfen auf die Website Ihrer Bank.
  3. Geben Sie „Wero“ in die Suchmaschine Ihrer Bank-Website ein.
  4. Scannen Sie dem Handy den QR-Code vom Bildschirm Ihres Computers.
  5. Folgen Sie den Anweisungen.

Wero freischalten – über Freischaltungslink in der App

  1. Starten Sie Ihre Banking-App mit Ihrem Handy. Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuelle Version dieser Banking-App nutzen.
  2. Loggen Sie sich in Ihre Banking-App ein.
  3. Suchen Sie in der Banking-App nach einem Link „Wero freischalten“.
  4. Folgen Sie den Anweisungen.

Wero – der Name

Wero setzt sich aus dem englischen „We“ und „Euro“ zusammen. Wero ist die neue europäische Zahlungsart.

Wero – made in Europe

Wero ist das europäische PayPal. Europas Zahlungssystem auf Augenhöhe mit Asien und den USA. Wero greift auch die US-Kreditkarten Visa und MasterCard an. Gut motiviert waren von Anfang an die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute (Sparkassen) und die Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbanken). Gemischt sieht es bei den Privatbanken aus.

  • Deutsche Bank, Postbank und ING unterstützen Wero.
  • Commerzbank, HypoVereinsbank und Targobank unterstützen Wero nicht.

Wero – die Gebühren

Für Käufer ist Wero kostenlos, für Händler sind die Gebühren erheblich niedriger als beim Konkurrenten PayPal. Die Gebührentabelle für Händler zeigt den Unterschied:

PaypalWero
2,49 % vom Umsatzab 0,55 % vom Umsatz
+ 0,35 € fix+ 0,00 € fix

Beispiel für einen Einkauf von 13,80 € in einem Onlineshop:

  • Paypal: Bei einem Rechnungsbetrag von 13,80 € knöpft PayPal 0,80 € ab, der Händler erhält 13,00 €.
  • Wero: Bei einem Rechnungsbetrag von 13,80 € knöpft Wero knapp 0,10 € ab, der Händler erhält 13,70 €.

Wero – die Integration

Wero vereint regionale PayPal-Alternativen wie iDEAL (Niederlande), Swish (Schweden), Bizum (Spanien) und Sibs (Portugal) zu einem einheitlichen europäischen Zahlungssystem.

  • Wero ist live in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten.
  • In Frankreich ist Wero erfolgreicher als bei uns. Der Grund: Die etablierte Zahlungsart paylib wurde einschließlich des Kundenstamms von Wero übernommen.
  • In den Niederlanden wurde iDEAL wurde von der EPI übernommen und wird 2026 zu Wero. Für die Konversion von iDEAL zu Wero gibt es bei Stripe und Mollie schon einen Zeitplan.
  • 2026 oder 2027 wird das in Spanien verbreitete Zahlungssystem Bizum durch Wero ersetzt. Quelle: Genossenschaftsverband Bayern.
  • Eine Kooperation mit dem in Portugal verbreiteten Zahlungssystem Sibs ist in Planung. Quelle: Handelsblatt.
  • In Schweden ist die Zahlungart Swish verbreitet. Eine Übernahme durch Wero ist in Planung.

Wero – Zeitplan 2024 bis 2027

  • 2024: Erste Phase von Wero. Start in Deutschland, Frankreich und Belgien. Fokus auf P2P-Zahlungen.
  • 2025: Zweite Phase mit weiteren Ländern und der Einführung in ausgewählten Onlineshops.
  • 2026: Dritte Phase mit weiteren Ländern und weiteren Onlineshops.
  • 2027: Vierte Phase mit der Einführung im stationären Handel („Point-of-Sale“).

Wero erweitet die Funktionen schrittweise. Für 2026 ist die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen in der breiten Masse der Onlineshops anvisiert.

Weitere Planungen betreffen wiederkehrende Zahlungen, zum Beispiel für Abonnements und Mitgliedschaften, sowie Ratenzahlungen („Buy Now, Pay Later“).

Wero – wer steckt dahinter?

Entwickelt wird Wero von der European Payments Initiative (EPI).
Wer maßgeblich zur Umsetzung des Wero beigetragen hat:

  • Der damalige deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz.
  • Die französische Regierung unter Emmanuel Macron.

Quelle: Benjamin Radermacher auf der Plattform X

Der Deutschland-Chef der EPI, Chris Scheuermann, hat schon bei mehreren Fintec-Dienstleistern gearbeitet, unter anderem bei PayPal.

Was Wero von PayPal gelernt hat

  • Email-Adressen sind komfortabler als IBAN-Nummern.
  • Überweisung bitte in Echtzeit.

Was Wero noch von PayPal lernen muss

  • Onlinehändler sind keine Bittsteller.
  • Ein Händleraccount für Wero muss in 10 Minuten angelegt werden können.
  • Ob Shopify, WooCommerce oder Shopware … alle gängigen Shopsysteme benötigen kostenlose Schnittstellen für Wero.

Wero – Funktionen im Detail

Wero wird eine breite Palette an Zahlungsfunktionen abdecken:

Peer-to-Peer-Zahlungen (P2P)

  • Direkte Geldübertragungen von Person zu Person, wie bei PayPal.
  • Nutzung per App mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse als Identifier.

Instant Payments

  • Echtzeitüberweisungen innerhalb weniger Sekunden auf Basis des SEPA-Instant-Standards.
  • Einsatz sowohl im privaten als auch geschäftlichen Umfeld.

E-Commerce-Zahlungen

  • Bezahlung in Online-Shops über Wero als Zahlungsmethode. Hier geht es zur Wero-Shopliste.
  • Integration in Payment-Gateways wie beispielsweise Stripe, Mollie oder WooCommerce Payments. Hier geht es zur PSP-Liste.

Point-of-Sale-Zahlungen

  • Bezahlungen im stationären Handel via QR-Code oder NFC.
  • Kontaktlose Zahlung wie Apple Pay.

Wero – Vorteile für die Volkswirtschaft

  • Wero ist Wertschöpfung in Europa
    Wero stärkt die Unabhängigkeit Europas und sichert die Kontrolle über Zahlungsdaten. Wertschöpfung findet in Europa statt.
  • Bankenintegration
    Direkte Verknüpfung europäischer Banken – beim Zahlungsvorgang ist kein Umweg über Drittanbieter nötig.

Wero – Vorteile für die Verbraucher

  • Wero ist schnell
    Dank SEPA Instant werden Zahlungen in Echtzeit verarbeitet – 24/7/365.
  • Datenschutz & DSGVO-Konformität
    Wero kann über ein bestehendes Girokonto genutzt werden. Verbraucher müssen sich nicht bei einem weiteren Anbieter registrieren und brauchen keine neue App. Wero-Zahlungen gehen direkt von einem Girokonto ab und gehen direkt auf dem Girokonto ein. Wero-Daten bleiben bei den Banken. Die Datenverarbeitung findet innerhalb der EU statt, EU-Datenschutzstandards sind gewährleistet.
  • Wero ist einheitlich
    Wero funktioniert europaweit einheitlich und integriert regionale Besonderheiten. zum Beispiel die in Deutschland weit verbreiteten Girokonten.
  • Kein Wero-Konto nötig
    Es gibt KEIN Wero-Konto, Wero muss nur für bestehende Konten freigeschalten werden.

Wero – Vorteile für Händler

„Für Händler sollen die Gebühren für die Wero-Nutzung auch deutlich günstiger als die der anderen Zahlungsdienster sein, hat die EPI angekündigt. Für private Nutzer ist sie kostenlos.“ Quelle: Saarländischer Rundfunk

  • Wero führt direkte Zahlungen von Konto zu Konto aus
    Zwar über einen Zahlungsanbieter (z.B. Mollie oder Stripe als Zahlungs-Gateway für WooCommerce), aber ohne Zwischenhändler. Wero ist ein A2A-System: Account2Account – von Konto zu Konto.
  • Wero kann umfangreiche Zahlungsszenarien durchführen
    Einmalige Zahlungen, wiederkehrende Zahlungen, Abonnements, Buy now, pay later.
  • Wero kann Datenschutz
    Wero ist zu 100% konform mit den EU-Vorgaben der DSGVO.
  • Kein Wero-Konto nötig
    Es gibt KEIN Wero-Konto, Wero muss nur für bestehende Konten freigeschalten werden. Damit ist Wero hervorragend für eine Omnichannel-Strategie geeignet. Kunden zahlen auf ihre bevorzugte Weise, Händler erhalten eine einheitliche Preisstruktur für jede Transaktion.
  • Wero führt eine Bonitätsprüfung durch
    Wero prüft in Echtzeit vor dem Kaufabschluss (Checkout) die Liquidität und Bonität von Kundinnen und Kunden. Die Zahlung wird dann im positiven Fall verbindlich abgewickelt.
  • Wero führt QR-Code-Zahlungen aus
    Kunden scannen und bezahlen direkt. Keine langen Formularfelder ausfüllen, weniger Kaufabbrüche im Onlineshop.

Wero – News

Quelle für offizielle Wero-News:

Vorgänger von Wero: Paydirekt, Giropay, Kwitt

In Deutschland besitzt jeder Erwachsene ein Girokonto. Und ein Girokonto ist dazu da, um den Zahlungsverkehr abzuwickeln. PayPal ist also überflüssig. Es gibt PayPal nur deshalb, weil die deutschen Banken über Jahrzehnte hinter dem Mond lebten. Die Wünsche des Onlinehandels nach unkomplizierten Zahlungsmethoden wurden bis 2014 komplett ignoriert. Dann kamen die Rohrkrepierer Paydirekt und Giropay. Beide Dienste wurden wieder eingestellt, Kwitt wurde zu Wero konvertiert.