DPD schaltet Wero frei

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Kann ich beim DPD mit Wero bezahlen? Ab sofort: ja! So steht es jetzt auch in den DPD-FAQs:

  • Frage: Wie kann ich meinen Paketschein bezahlen?
  • Antwort: Bezahlen Sie Ihre Paketscheine online sicher per PayPal, Wero oder SEPA-Lastschrift. Eine Bezahlung im Paketshop (z.B. bar) ist nicht möglich.

Quelle: DPD

Wero ist bei DPD verfügbar. Angekündigt war die Wero-Integration am 2. Januar, wie demoshops berichtete. Die Umsetzung ging also relativ flott. Im Gegensatz zur Deutschen Post und zu DHL. Da sucht man Wero vergeblich. (Stand Mai 2026)

Deutsche Post / DHL können kein Wero

DPD kann Wero, die Deutsche Post kann kein Wero. DHL kann auch kein Wero.
Stand: Mai 2026.

PS: Geschäftskunde bei DHL kann werden, wer mindestens 200 Pakete pro Jahr verschickt. Bei diesem Volumen kommt doch eine ordentliche Summe an Zahlungsgebühren zusammen, die DHL dann zum Beispiel an PayPal durchreicht. Warum kein günstigeres Wero?

Kommentar: DPD Deutschland ist der Versuchsballon

Warum ging das bei DPD von der Ankündigung bis zur Umsetzung so schnell? Weil der französische Mutterkonzern, die La Poste-Gruppe vor einem großen Wurf steht. Sämtliche User des in Frankreich populären Zahlungssystems Paylib werden nämlich zu Wero migriert.

DPD und La Poste

DPD zählt zum Geopost-Konzern. Geopost ist Teil der La Poste S.A., der staatlichen, als Aktiengesellschaft organisierten französischen Post. La Poste ist Frankreichs größter Arbeitgeber.

Fakten zum DPD

  • DPD ist nach DHL der zweitgrößte Zustelldienstleister in Deutschland und Marktführer im Business-to-Business (B2B) – Paketversand
  • DPD transportiert jährlich etwa 375 Millionen Pakete
  • Für DPD Deutschland arbeiten rund 9.500 Mitarbeiter und 11.000 Zusteller
  • Die Einnahmen von DPD Deutschland entsprachen in der ersten Jahreshälfte 2024 etwa 13,8 % des gesamten Geopost-Umsatzes
  • Der grenzüberschreitende Versand in Europa verzeichnete ein Wachstum von 6,7 %

Quelle: DVZ

Tipps zum Paketversand für Onlinehändler

Grundlagen des Paketversands im E-Commerce

Paketdienste übernehmen die Zustellung an den Endkunden und bieten dafür standardisierte Abläufe, Schnittstellen und Zusatzleistungen. Ein häufig genutzter Anbieter im europäischen Raum ist DPD.

Der Versandprozess umfasst mehrere Schritte: Vorbereitung der Sendung, Erstellung des Versandlabels, Übergabe an den Paketdienst sowie die Zustellung an den Kunden. Damit dieser Ablauf reibungslos funktioniert, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Voraussetzungen für den Versand mit einem Paketdienst

Bevor Pakete versendet werden können, sollten Onlinehändler folgende Grundlagen schaffen:

  • Gewerbeanmeldung und aktiver Onlineshop
  • Klare Versandbedingungen im Shop, inklusive Lieferzeiten und Kosten
  • Geeignete Verpackungsmaterialien für die angebotenen Produkte
  • Zugang zu einem Geschäftskundenkonto beim Paketdienst oder Nutzung eines Versandportals
  • Technische Möglichkeit zur Erstellung von Versandlabels

Viele Paketdienste bieten spezielle Geschäftskundenlösungen mit besseren Konditionen und erweiterten Funktionen an.

Registrierung und Einrichtung beim Paketdienst

Um mit einem Anbieter wie DPD zu versenden, ist in der Regel eine Registrierung als Geschäftskunde erforderlich. Nach der Anmeldung erhalten Händler Zugang zu einem Versandportal oder einer API.

Typische Schritte sind:

  • Registrierung und Vertragsabschluss
  • Einrichtung von Absenderdaten und Versandprofilen
  • Festlegung von Versandarten (Standard, Express, international)
  • Integration in das Shopsystem oder die Warenwirtschaft

Alternativ können Händler Versandplattformen nutzen, die mehrere Paketdienste bündeln und eine zentrale Steuerung ermöglichen.

Erstellung von Versandlabels

Nach Eingang einer Bestellung wird ein Versandlabel erstellt. Dieses enthält alle relevanten Informationen wie Empfängeradresse, Absender, Sendungsnummer und Routingdaten.

Der Ablauf ist meist wie folgt:

  • Import oder manuelle Eingabe der Bestelldaten
  • Auswahl der Versandart
  • Generierung und Ausdruck des Labels
  • Anbringung des Labels gut sichtbar auf dem Paket

Viele Systeme ermöglichen eine automatische Label-Erstellung direkt nach Bestelleingang.

Verpackung und Vorbereitung der Sendung

Die richtige Verpackung ist entscheidend für einen sicheren Transport. Händler sollten darauf achten:

  • Stabile Kartons in passender Größe verwenden
  • Hohlräume mit Füllmaterial ausgleichen
  • Empfindliche Waren zusätzlich schützen
  • Paket sicher verschließen

Zudem müssen die Vorgaben des Paketdienstes hinsichtlich Gewicht, Maßen und verbotenen Gütern eingehalten werden.

Übergabe an den Paketdienst

Die fertigen Pakete können auf unterschiedliche Weise an den Versanddienstleister übergeben werden:

  • Abholung durch den Paketdienst direkt im Lager oder Geschäft
  • Abgabe in einem Paketshop oder Depot
  • Nutzung von Paketstationen, sofern verfügbar

Die gewählte Methode hängt vom Versandvolumen und den individuellen Vereinbarungen mit dem Dienstleister ab.

Sendungsverfolgung und Kundenkommunikation

Nach dem Versand erhält jede Sendung eine Trackingnummer. Diese ermöglicht es sowohl dem Händler als auch dem Kunden, den Status der Lieferung nachzuverfolgen.

Wichtige Punkte:

  • Automatische Versandbestätigung per E-Mail
  • Bereitstellung des Tracking-Links für Kunden
  • Proaktive Kommunikation bei Verzögerungen

Eine transparente Sendungsverfolgung erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert Supportanfragen.

Retouren und Sonderfälle

Ein vollständiger Versandprozess umfasst auch die Abwicklung von Rücksendungen. Viele Paketdienste bieten dafür integrierte Lösungen an:

  • Erstellung von Retourenlabels
  • Rücksendeportale für Kunden
  • Nachverfolgung eingehender Rücksendungen

Zusätzlich sollten Händler Prozesse für verlorene oder beschädigte Sendungen definieren.

Fazit

Der Versand mit einem Paketdienst wie DPD ist für Onlinehändler gut standardisiert und mit den richtigen Voraussetzungen einfach umzusetzen. Entscheidend sind eine saubere technische Integration, klare Prozesse und eine zuverlässige Verpackung. Wer diese Grundlagen beachtet, kann einen effizienten und kundenfreundlichen Versand aufbauen.

Was ist ein Versandlabel?

Ein Versandlabel ist ein Aufkleber oder Dokument, das auf ein Paket angebracht wird und alle wichtigen Informationen für den Transport enthält. Es wird vom Händler oder automatisiert über ein System erstellt, meist in Zusammenarbeit mit einem Paketdienst wie DPD.

Inhalt eines Versandlabels

Ein Versandlabel enthält folgende Angaben:

  • Name und Adresse des Empfängers
  • Name und Adresse des Absenders
  • Eine eindeutige Sendungsnummer (Trackingnummer)
  • Barcode oder QR-Code zur maschinellen Verarbeitung
  • Angaben zum Versanddienst und zur Versandart (z. B. Standard oder Express)

Diese Informationen ermöglichen es dem Paketdienst, die Sendung korrekt zu sortieren, zu transportieren und zuzustellen.

Funktion im Versandprozess

Das Versandlabel dient als Identifikation des Pakets und wird bei jedem Schritt im Versandprozess gescannt. Dadurch kann der Status der Sendung jederzeit nachverfolgt werden.

Erstellung eines Versandlabels

Onlinehändler erstellen Versandlabels meist:

  • über das Versandportal eines Paketdienstes
  • direkt im Shopsystem über Plugins oder Schnittstellen
  • über Versandsoftware, die mehrere Anbieter integriert

Nach der Erstellung wird das Label ausgedruckt und gut sichtbar auf dem Paket angebracht.

Fazit

Das Versandlabel ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Paketversand. Es enthält alle relevanten Versandinformationen und sorgt dafür, dass Pakete zuverlässig ihren Zielort erreichen und jederzeit nachverfolgt werden können.