Bunq schließt sich Wero an

bunq-Logo und Wero-Logo, verbunden mit einem X

Freude herrscht im EPI-Zentrum: Bunq, Europas zweitgrößte Direktbank, ist das jüngste Mitglied geworden.

Wero-Rollout

Das Wero-Rollout plant Bunq noch 2026 in Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden geplant. Wero soll direkt in der Banq-App für P2P und E-Commerce-Zahlungen zur Verfügung stehen.

Die Einführung von BUNQ bringt uns einer einheitlicheren europäischen Zahlungsmethode näher – einfach, sicher und im Einklang mit der heutigen Art und Weise, wie Menschen und Unternehmen Geld bewegen.

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Hintergrund: Was ist Bunq?

Bunq ist eine niederländische Direktbank mit Sitz in Amsterdam, die 2012 vom Geschäftsmann Ali Niknam gegründet wurde.

Banklizenz seit 2014

Ali Niknam finanzierte Bunq von Beginn an weitgehend aus eigenen Mitteln. Nach mehreren Jahren regulatorischer Vorbereitung erhielt Bunq 2014 als erste neue Bank seit über 35 Jahren eine vollwertige europäische Banklizenz in den Niederlanden. 2015 startete die Bank offiziell für Endkunden.

App statt Filialen

Von Anfang an setzte Bunq auf ein rein app-basiertes Modell ohne Filialen. Zielgruppe waren digital affine Kundinnen und Kunden.

Innovationen und Produktentwicklung

Bunq profilierte sich früh durch schnelle Produktzyklen und Community-Pflege. Zu den frühen Innovationen gehörten:

  • Mehrere Bankkonten in wenigen Sekunden erstellen
  • Individuell anpassbare IBANs
  • Push-Benachrichtigungen bei Zahlungen
  • Einfache Unterkonten („Spaces“) zur Budgetverwaltung

Später erweiterte Bunq sein Angebot um Geschäftskonten, Gemeinschaftskonten und integrierte Buchhaltungsfunktionen. Die Bank positionierte sich zunehmend als „Fintech-Plattform“ statt als klassische Bank.

Internationale Expansion

Ab 2018 begann Bunq seine Expansion innerhalb Europas. Durch die europäische Banklizenz konnte das Unternehmen seine Dienstleistungen schrittweise in zahlreichen EU-Ländern anbieten.

Nachhaltigkeit und Positionierung

Bunq führte Programme ein, bei denen für bestimmte Kontomodelle Bäume gepflanzt werden. Zudem investierte das Unternehmen in sogenannte „Green Investments“ und positionierte sich als klimabewusste Alternative zu traditionellen Banken.

Profitabilität und aktuelle Entwicklung

Nach mehreren Jahren starken Wachstums und Investitionen meldete Bunq ab 2022 wiederholt profitable Quartale und entwickelte sich zu einer der größten Neobanken Europas.

Kommentar: Wero expandiert über Direktbanken

Bunq ist derzeit in über 30 europäischen Ländern aktiv. Der EPI-Beitritt könnte das Wero-Projekt nun endlich auch flächendeckend voranbringen und die deutschen Direktbanken aus dem Tiefschlaf wecken – hallo 1822direkt und DKB?