Beitrag in Bearbeitung. Hier gibt es bald drei Teile:
WooCommerce konfigurieren
WooCommerce Produkte hinzufügen
WooCommerce History
WordPress und WooCommere sind ein gute Team. Es sprechen viele Gründe dafür, einen Shop mit WordPress und WooCommerce zu eröffnen:
- Einstieg in den E-Commerce mit kleinem Budget
- Einstieg in den E-Commerce ohne Risiko
- Verkauf von Dienstleistungen.
- Erweiterung eines Ladengeschäfts mit einem Webshop.
- Erweiterung einer Firmenwebsite mit einem Shop.
- Erweiterung eines Blogs mit einem Shop.
- Ergänzung eines Amazon- oder eBay-Shops.
- Einrichtung eines Reservierungs- und Buchungssystems, zum Beispiel für Klavierstunden, Tennisplätze und Ferienwohnungen.
- Verkauf von Geschenkgutscheinen, die im stationären Handel eingelöst werden können.
Der letzte Punkt ist ein Argument für E-Commerce-Verweigerer!
Muss ich für WordPress und WooCommerce programmieren können?
Nein, für die Installation und den Betrieb eines Webshops mit WordPress müssen
Sie nicht programmieren können.
- WordPress und WooCommerce wurden in den letzten Jahren immer benutzerfreundlicher
- WordPress und WooCommerce haben immer mehr Schaltflächen erhalten
Was ist WordPress?
- WordPress ist eine kostenlose Software
- WordPress ist eine Community zum Mitmachen
- Auf Meet-ups und WordCamps treffen sich Entwickler und Anwender ganz real
Die Geschichte von WordPress
Die erste stabile WordPress erschien 2004. Damals galt WordPress noch als reines Blogsystem. Das Bloggen, also das Schreiben eines Webtagebuchs, wurde erst durch WordPress populär. Doch mit jedem Jahr der Entwicklung erweiterten sich die Einsatzmöglichkeiten – zum Beispiel für einen Shop.
Schnell fanden Unternehmensgründer, etablierte Firmen und Vereine heraus, wie unkompliziert sich mit WordPress auch Webshops erstellen lassen.
Die Geschichte von WooCommerce

Im Jahr 2011 schlug die Geburtsstunde von WooCommerce,dem Shopsystem für WordPress. Die Erfolgszahlen:
- 2014 – über drei Millionen WooCommerce-Webshops.
- 2020 – über fünf Millionen WooCommerce-Webshops.
- Heute wird jeder dritte Webshop mit WooCommerce betrieben.
Die zwei Welten von WordPress
Die gesamte WordPress-Welt ruht auf zwei Säulen, nämlich WordPress.com und Word-
Press.org. Der Unterschied in der Kurzversion:
- WordPress.com ist die Anlaufstelle für Hobbyanwender.
- WordPress.org ist die Anlaufstelle für die Betreiber von Webshops und andere professionelle Anwender.
Die Spielwiese WordPress.com

Auf de.WordPress.com, der deutschen Subdomain von WordPress.com, steht Ihnen eine
vorgefertigte Installation zur Verfügung. Der Vorteil: Sie können dort sehr schnell eine
Website anlegen, ohne irgendetwas installieren zu müssen. Allerdings müssen Sie
auch eine Reihe von Nachteilen in Kauf nehmen:
- Sie müssen einen Account anlegen.
- Themes können nicht frei ausgewählt werden.
- Plugins können nicht frei ausgewählt werden.
- Ein Webshop lässt sich auf WordPress.com nicht vernünftig betreiben.
- In der kostenlosen Variante steht nur eine Subdomain zur Verfügung, beispielsweise webshop-name.wordpress.com statt webshop-name.de.
Zudem schaltet WordPress.com Anzeigen auf Ihrer Website und blendet den Hinweis
powered by WordPress.com ein. Wer das nicht haben will, muss bezahlen, sprich, einen
kostenpflichtigen Plan abschließen. Trotzdem ist ein bezahlter Account bei WordPress.
com für Shopbetreiber nicht empfehlenswert, denn auch diese Konstruktion bietet
nicht die volle Flexibilität.
Fazit: WordPress.com ist gut zum Einlernen oder für den Betrieb einer Hobbywebsite.
Wer mit WordPress Geld verdienen möchte, ist bei WordPress.org an der richtigen Adresse.
WordPress als Spielwiese
Sie haben noch keine Erfahrung mit dem Erstellen von Websites? Dann legen Sie sich einen kostenlosen Account auf WordPress.com an. Probieren Sie risikolos alle Funktionen aus. Schreiben Sie ein paar Beiträge und erstellen Sie Seiten und Menüs, um das System spielerisch zu erlernen. Nach der Eingewöhnungszeit deaktivieren Sie Ihre Website auf WordPress.com wieder.
Behalten Sie aber Ihren WordPress.com-Account bei. Möglicherweise benötigen Sie ihn später für bestimmte Plugins, die von der WordPress-Firma Automattic freigeschaltet werden müssen.
WordPress.org für professionelle Anwender

Auf de.wordpress.org, der deutschen Subdomain von wordpress.org, ist keine Registrierung notwendig. Hier laden Sie sich WordPress herunter, um danach bei einem Hoster, einem Anbieter von Webspace, eine eigene Installation aufzusetzen. Auf Ihrem eigenen Webspace halten Sie die Fäden in der Hand. Sie können aus allen Themes und
Plugins frei wählen und die Möglichkeiten von WordPress als Shopsystem ohne Limit
ausschöpfen.
Trennung von Inhalt und Design
Inhalte und Design werden bei WordPress, wie auch bei vergleichbaren Content-Management-Systemen (CMS), getrennt verwaltet. Das heißt, Sie können den Look Ihrer
WordPress-Website verändern und immer wieder an Trends anpassen, ohne die Inhalte
zu verlieren. Die wesentlichen Inhalte sind bei WordPress:
- Texte in Form von Seiten.
- Optional: Blogbeiträgen und Besucherkommentare zu Blogbeiträgen.
- Bilder, Videos und andere Medien.
Hinzu kommen für einen Shop:
- Produkte.
- Optional: Kundenbewertungen von Produkten.
- Übersicht der Bestellungen.
Wie funktioniert ein Webshop mit WordPress?
Basis ist zunächst eine ganz normale WordPress-Installation. Zu einem Shop wird die Website erst durch ein Plugin – so werden in WordPress die Funktionserweiterungen genannt. Und dieses Plugin nennt sich WooCommerce.
WooCommerce erweitert WordPress zu einem Onlineshop.

WooCommerce ist ein kostenloses Plugin für WordPress. WooCommerce erweitert WordPress zu einem Onlineshop. Das kostenlose Shopsystem ist ideal für kleine, mittlere und auch große Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen online verkaufen.
Voraussetzungen für WooCommerce


Bevor Sie mit WooCommerce starten, benötigen Sie:
- Eine WordPress-Website: WooCommerce ist ein Plugin und benötigt eine funktionierende WordPress-Installation.
- Ein SSL-Zertifikat: Jede Website benötigt (eigentlich) ein SSL-Zertifikat, aber ein Shop ohne SSL ist, obwohl theoretisch umsetzbar, extrem fahrlässig.
Installation von WooCommerce
- Anmeldung im WordPress-Dashboard
- Plugin installieren
Gehen Sie zu „Plugins“ → „Installieren“ → suche nach „WooCommerce“ → klicken Sie auf „Jetzt installieren“ → dann auf „Aktivieren“. - Einrichtungsassistent nutzen
Nach der Aktivierung startet ein Assistent, der Sie durch grundlegende Einstellungen führt:- Standort und Währung
- Produkttypen (physisch, digital, Abonnements)
- Zahlungsmethoden (z. B. PayPal, Stripe, Banküberweisung)
- Versandoptionen
Produkte in den Shop hinzufügen
- Produkte → Erstellen.
- Produkttitel und eine Beschreibung hinzufügen.
- Produktbilder hochladen.
- Preis und Versandinformationen eingeben.
- Passende Produktkategorie auswählen.
- Produkt veröffentlichen.
Sie können auch variable Produkte erstellen, z. B. T-Shirts mit unterschiedlichen Größen oder Farben.
Themes und Plugins
- WooCommerce funktioniert mit den meisten WordPress-Themes. Es gibt ein speziell optimierte Themes wie Storefront, ratsam ist die Verwendung aber nicht. Weitere Infos: Welches Theme für WooCommerce?.
- Für zusätzliche Funktionen (z. B. Buchungen, Abonnements, Rechnungsstellung) können Sie kostenlose oder kostenpflichtige Erweiterungen installieren, die sogenannten Add-ons.
Zahlungsmethoden
Typische Zahlungdsarten in WooCommerce:
- PayPal
- Stripe
- Mollie
- Wero – ab Mitte 2026
Versandoptionen
WooCommerce bietet zunächst wenige Versandregeln an:
- Pauschalpreis
- Kostenloser Versand
Gestaffelte Versandgebühren erstellen Sam einfachsten mit diesem Versandgebühren-Plugin
WooCommerce an das deutsche Rechtssystem anpassen

Zur Eindeutschung gibt es zwei unterschiedliche Plugins:
- Germanized für WooCommerce – erhältlich in einer kostenlosen und in einer kostenpflichtigen Premiumversion.
- German Market.- erhältlich in einer kostenpflichtigen Version.
