Wero vs PayPal. Während Wero, gestärkt durch P2P-Transfers, beim E-Commerce-Cup langsam in die Gänge kommt, dominiert PayPal den POS-Pokal. Der Bericht vom Hinspiel:
Anpfiff im POS-Pokal: PayPal übernimmt das Spiel
Das Spiel beginnt und das US-Team übernimmt sofort die Kontrolle. Angefeuert wird PayPal von 7,6 Millionen deutschen POS-Usern*. Die Mannschaft dominiert dank gekonnter Kombinationen aus Online-Erfahrung und kontaktlosem Bezahlen. PayPal spielt die NFC-Taktik sehr effizient und kann die Stärke aus dem E-Commerce nahtlos auf den POS-Raum übertragen.
1. Halbzeit: Wero technisch unterlegen
Wero, der europäische Herausforderer, wird von über 5 Millionen Fans und großen Banken unterstützt. Allerdings hapert es an der Technik. Wero beschränkt sich auf P2P-Pässe und seltene QR-Vorstöße. Zum POS-Raum dringen die Europäer gar nicht vor.
2. Halbzeit: Unterschiedliche Spielsysteme
PayPal spielt offensiv und auf Abschlüsse ausgerichtet. Die internationale Erfahrung merkt man den US-Profis an. Wero kommt dagegen nicht aus der Deckung und agiert zu zögerlich. Auf der Trainerbank wird analysiert, aber nicht agiert. Frische Kräfte laufen sich warm, werden dann aber wieder zurückgepfiffen.
Taktische Analyse: Pressing gegen Positionsspiel
PayPal agiert mit Dauer-Pressing: früh angreifen, hohe Geschwindigkeit, sofortige Präsenz im POS-Raum. Wero bemüht sich zwar, bringt aber nur Querpässe zustande.
EPI-Zentrum: „Sind noch in Aufbauphase“
Der Kommentar aus dem EPI-Zentrum: „Team Wero befindet sich noch in der Aufbauphase“. Zudem dominiere PayPal traditionell die deutschen Spielstätten. In Frankreich, Belgien, den Niederlanden oder Luxemburg könne des US-Team aber durchaus von Wero geschlagen werden.
Perspektive fürs Rückspiel
Das Rückspiel kann spannend werden, falls Wero Verstärkung aus dem SEPA-Raum erhält und auf beiden Flügeln in die Offensive kommt: im Onlinehandel und am POS.
*Quelle: Handelsblatt
