Immer mehr Kommunen entdecken die Vorzüge von Wero. Für 2,9 Millionen Bürgerinnen und Bürger ist Wero schon auf kommunaler Ebene zugänglich, für 4,4 Millionen ist der Zugang in Planung. (Stand: 18. August 2026)
Wero-Kommunen in Deutschland
| Kommune | EW-Zahl |
|---|---|
| Böblingen* | 51.000 |
| Coesfeld | 38.000 |
| Eichenzell | 12.000 |
| Essen | 597.000 |
| Hanau | 107.000 |
| Kassel** | 197.000 |
| Sankt Ingbert | 35.000 |
| Schwandorf | 30.000 |
| Trier | 114.000 |
| München | 1,610.000 |
| Visselhövede | 10.000 |
| Vogelsbergkreis | 101.000 |
| SUMME | 2.902.000 |
* Böblingen: Nur für Abfallwirtschaft (z. B. Sperrmüllabholung)
** Kassel: Nur für Parkautomaten
Wero-Kommunen in Planung
| Kommune | EW-Zahl |
|---|---|
| Berlin | 3.914.000 |
| Brandenburg a.d. Havel | 74.000 |
| Münster | 306.000 |
| Nettetal | 43.000 |
| Seligenstadt | 23.000 |
| SUMME | 4.360.000 |
Jetzt stellt sich in den Rathäusern natürlich die Frage, welche Vorteile Wero gegenüber anderen Zahlungmethoden bietet – zum Beispiel der Überweisung. Gut erklären lassen sich die Vorzüge am Beispiel der Sperrmüllabholung.
Praxisbeispiel: Sperrmüllabholung
Bei der kommunalen Sperrmüllabholung geht es zumeist nicht um große Summen, sondern um kleine Beträge. Aber gerade die vielen kleinen Kleinbeträge verursachen einen gewaltigen Aufwand, wenn sie nicht korrekt verbucht werden. Die Vorteile von Wero:
- Klar zuordenbarer Zahlungvorgang
- Automatisierte Übernahme in Buchhaltungssysteme
- Einfacher Abgleich zwischen Zahlungsverkehr und kommunaler Finanzbuchhaltung
- Kosteneffizienz
Die klassische Überweisung ist fehleranfällig
Kommunen führen eine Fülle von Konten. Ob für Parkausweise, Passverlängerung, Gewerbescheine, Eheurkunden oder Friedhofsgebühren – alles will richtig verbucht und zugeordnet werden. Doch die klassische Überweisung mit 22-stelliger IBAN-Nummer und Eingabe des Verwendungszwecks ist fehleranfällig. Mit Wero gibt es keine Vertipper mehr, die dann einen hohen manuellen Aufwand verursachen.
Wie Bürgerinnen und Bürger mit Wero bezahlen
In dem für die jeweilige Buchung ausgegebenem QR-Code sind alle Buchungsdaten schon korrekt hinterlegt sind. So funktioniert die Wero-Bezahlung:
- Bürgerinnen und Bürger rufen mit ihrem Computer die Website des Bürgerbüros auf und loggen sich ein
- Eine Gebühr für eine bestimmte Leistung fällt an
- Für die Buchung wird ein QR-Code eingeblendet
- Bürgerinnen und Bürger scannen mit dem Smartphone den QR-Code ein.
- Die Zahlung wird mit Wero sicher und fehlerfrei abgewickelt
Wer richtet Wero in den Kommunen ein? Die Local Heroes
- Die Banken vor Ort wissen, was Bürger, Betriebe und Stadtverwaltung benötigen
- Realisiert wird die Wero-Anbindung über spezialisierte Dienste wie beispielsweise S-Public Services und Komuna.
Sollten Kommunen Wero fördern?
Es läuft sogar schon eine Diskussion darüber, ob die neue Zahlungsart nicht auf Stadtfesten für die Standbetreiber zur Auflage gemacht werden sollte. Ist das angemessen oder übertrieben?

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