Das Shopsystem Websale

Websale-Schriftzug

Wer einen Onlineshop eröffnen will, muss aus einem Dutzend unterschiedlicher Shopsysteme das passende herauspicken. Das sind die wichtigsten Auswahlkriterien:

  • Passt das Shopsystem zu meinem Geschäftsmodell?
  • Kann ich mir das Shopsystem leisten?
  • Ist es userfreundlich und stabil?
  • Erhalte ich einen guten Support?
  • Ist das Shopsystem in 20 Jahren noch auf dem Markt?

Hidden Champion: Websale

Im gestrigen Beitrag hab ich mich bei WooCommerce umgesehen, dem populären Shop-Plugin für WordPress. Heute ist ein Shopsystem an der Reihe, das sich beim Marketing bisher eher im Hintergrund gehalten hat: Websale.

Die Basics zu Websale

  • Websale ist seit 1996 auf dem Markt
  • Websale ist Made in Germany
  • Websale ist ein SaaS-System
  • Zielgruppe ist der „anspruchsvolle Mittelstand“

Mein Weg zu Websale

Das Unternehmen kenne ich noch aus einem Besuch vor knapp zehn Jahren am alten Standort im Westen Nürnbergs, gleich am Main-Donau-Kanal. Im Juni 2023 hat Benedikt Scheffer das Steuer bei Websale übernommen und schlägt einen neuen Kurs ein. Ich hab Benedikt auf LInkedin angeschrieben und sofort für ein kleines Interview gewinnen können.

Interview mit Benedikt Scheffer

Hallo Benedikt, ich kenne Websale schon länger, aber das war früher eher ein Ding für größere Shops. Stichwort: Monatliche Gebühren.

Benedikt Scheffer: Die Gebühren sind rein erfolgsabhängig und transparent auf der Website veröffentlicht: websale.de/preise. Die Mindestgebühr liegt bei 500 € im Monat.

Ihr seid, im Gegensatz zu anderen Shopsystemen, beim Marketing immer ein wenig unter dem Radar geflogen. Ändert sich das gerade?

Benedikt Scheffer: Ja, das ändert sich gerade. Wir waren viel zu defensiv und haben darauf vertraut, dass sich Websale und unsere Vorteile von allein rumsprechen. Ich fahre einen wesentlich offensiveren Ansatz.

Euer Nürnberger Standort, das „Schiff“ am Main-Donau-Kanal ist ja ziemlich prägnant. Habt ihr einen besonderen Fokus auf regionale Partner?

Benedikt Scheffer: Den Standort haben wir mittlerweile gewechselt 😉 regionale Partner sind nett, weil man sich persönlich treffen kann. Unser Fokus liegt aber nicht so sehr auf Franken, als auf Deutschland allgemein.

Gibt es kleine Fische bei euch, also Händlerinnen und Händler mit weniger als 50.000 € Jahresumsatz, die sich für euer Shopsystem entscheiden? Und wollt ihr die überhaupt?

Benedikt Scheffer: Nein. Dafür sind wir das falsche System

Wie sieht es mit Wero aus? Ab wann implementiert ihr die neue Zahlungsart in euer Shopsystem?

Benedikt Scheffer: Das implementieren wir nicht selber, sondern die in unser System eingebundenen PSPs. Dort steht Wero in den nächsten Wochen auf der Roadmap.

Vielen Dank für das Interview!

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