Welchen Anteil kann Wero im hart umkämpften Payment-Markt gewinnen? Die Ausgangslage: Laut der EHI-Studie Online-Payment 2025 verfügt PayPal im deutschen Onlinehandel über einen Marktanteil von satten 28,5 Prozent und ist damit Spitzenreiter. Auf Platz 2 liegt der Kauf auf Rechnung mit 25,8 Prozent. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen der SEPA-Lastschrifteinzug mit 13,7 Prozent und die Kreditkarten mit 12,3 Prozent.
Wieviel Prozent hat Wero im Jahr 2030?
Fabian Mansfeld war schon für die Deutsche Bank und Zalando tätig. Seit 2023 ist er bei der bei der EPI für die Wero-Akzeptanz verantwortlich. In einem Interview für die Website Payment & Banking nannte Mansfeld nun konkrete Zahlen:
Als ich im Handel tätig war, galt eine Bezahlmethode als signifikant wichtig, wenn fünf bis 10 Prozent aller Einkäufe darüber getätigt wurden. Ich denke, wir können das bis 2030 auf jeden Fall erreichen.
Fabian Mansfeld, Chief Acceptance Strategy Officer,
EPI/Wero
Kommentar: Bitte allen Händlern Wero-Schnittstellen zur Verfügung stellen
Ein feiner Zug der EPI wäre es, jetzt allen Händlern den roten Teppich auszurollen. Was die Betreiber kleinerer Shops, zumeist mit Shopify oder Woo betrieben, dringend brauchen, sind unkomplizierte Wero-Schnittstellen. Und auch im mittleren Segment, bei Shopware und Websale, ist Wero noch nicht angekommen. Bei Websale heißt es: „WEBSALE bietet PayPal bereits im Standard an.“ An dieser Pole-Position sollte eigentlich Wero stehen.
