Hallo, mein Name ist Bernd Schmitt und ich betreibe demoshops.de.
demoshops.de ist unter folgender Nummer bei der Deutschen Nationalbibliothek eingetragen: ISSN 3054-6648
Meine Mission
E-Commerce demokratisieren. Für alle Händlerinnen & Händler leicht zugänglich und bezahlbar machen. Denn die Ladenmieten sind zu hoch für den rein stationären Handel.
Hier der Einzelhandel, dort der Onlinehandel. Zwei unvereinbare Welten. Diese Sichtweise ist meines Erachtens veraltet, denn Online- und stationärer Handel verfolgen identische Geschäftsmodelle:
Vertrauen aufbauen
Beziehungen pflegen
Waren und Dienstleistungen an die Kundschaft bringen
Onlinehandel rettet Ladeninhaber
Ich bin überzeugt davon, dass der inhabergeführte Einzelhandel nicht trotz, sondern gerade wegen des Onlinehandels eine Zukunft hat. Allerdings nur dann, wenn der Ladeninhaber bereit ist, die eigene Rolle neu zu definieren. Es geht nicht darum, sich gegen den E-Commerce zu stemmen. Es geht darum, sich zu beteiligen – aber nicht auf teuren Marktplätzen wie eBay und Amazon. Lukrativer und persönlicher ist der eigene, unabhängige Onlineshop.
Der eigene Onlineshop
Der eigene Onlineshop ist keine Spielerei, er ist eine Fortführung des eigenen Geschäfts. Wer ein Ladengeschäft führt, hat bereits alles, was es braucht: ein Sortiment, Erfahrung, Persönlichkeit und Kunden. All das lässt sich auch digital umsetzen.
Als Ladeninhaber unabhängig sein
Ein eigener Onlineshop bedeutet, die Kontrolle über Präsentation, Preise, Kommunikation und Daten zu behalten. Ein eigener Onlineshop bedeutet, nicht in der Masse eines eBay- oder Amazon-Marktplatzes unterzugehen.
Shopsysteme nutzen
Die heutigen Shopsysteme verlangen keine Programmierkenntnisse mehr. WooCommerce und Shopify sind weit verbreitet und ermöglichen es stationären Händlern, mit überschaubarem Aufwand einen professionellen Auftritt aufzubauen.
Online + Offline = Omnichannel
Die Trennung zwischen Online und Offline existiert für Kunden kaum noch. Die Kunden informieren sich online, bevor sie im Laden kaufen. Oder sie entdecken etwas im Geschäft und bestellen später online. Wer diese „Verschränkungen“ als Problem betrachtet, ist als Händler aus der Zeit gefallen. Das Zauberwort heißt Omnichannel.
Online und offline verbinden
Der eigene Onlineshop kann kann Geschichten erzählen, Hintergründe liefern, Sortiment sichtbar machen. Er kann Service bieten, der über Öffnungszeiten hinausgeht. Der eigene Onlineshop kann Kunden erreichen, die nicht am Schaufenster vorbeikommen. Wenn denn überhaupt jemand am Schaufenster vorbeikommt. Tatsache ist: Angesichts der hohen Mieten ist der eigene Laden in der Fußgängerzone für den inhabergeführten Einzelhandel nicht mehr finanzierbar.
Das Problem der hohen Ladenmieten
Was viele Existenzen im Einzelhandel bedroht: die Miete. Genauer gesagt, die Mieten in den sogenannten guten Lagen. Fußgängerzonen, zentrale Plätze, gewachsene Einkaufsstraßen. Die Lagen, die Laufkundschaft anziehen.
Die Ladenmiete ist kein Kostenfaktor unter vielen. Sie ist zur dominierenden Größe geworden. Die Ladenmiete schränkt Handlungsspielräume ein, die Ladenmiete nimmt die unternehmerische Freiheit.
Wenn Frequenz zum Zwang wird
Eine gute Lage bringt Laufkundschaft,erzeugt aber auch einen permanenten Druck. Der Umsatz muss jeden Monat stimmen, denn die Fixkosten müssen bezahlt werden. Unabhängig davon, ob das Geschäft gut besucht.
Der Kostendruck führt zu Entscheidungen, die mit der ursprünglichen Idee des Geschäfts wenig zu tun haben. Sortimente werden angepasst, nicht weil sie besser zum Konzept passen, sondern weil sie schneller drehen. Preise werden so kalkuliert, dass sie die Miete tragen. Das Geschäftsprofil verwässert, um die Mietkosten aufzubringen. Ein permanenter Balanceakt.
Die Abhängigkeit von Strukturen, die man nicht beeinflussen kann
Das Ergebnis ist eine wachsende Abhängigkeit der Händler. Wer einen langfristigen Mietvertrag unterschreibt, bindet sich nicht nur räumlich, sondern auch wirtschaftlich an Rahmenbedingungen, die sich kaum steuern lassen.
Der eigene Onlineshop als Entlastung
Der eigene Onlineshop ist nicht an Quadratmeterpreise gebunden und lebt nicht ausschließlich von Laufkundschaft.
Ein Onlineshop eröffnet die Möglichkeit, Umsätze zu verdoppeln. Er erweitert den Kundenkreis über die unmittelbare Umgebung hinaus schafft Stabilität. Wenn ein Teil des Umsatzes online funktioniert, verteilt sich das Risiko.
Das verändert auch die Perspektive auf das Ladengeschäft. Der Laden ist nicht mehr alleiniger Umsatzträger, sondern auch ein Ort der Begegnung, der Beratung und der Markenbildung. .
Die Lage hinterfragen
Vielleicht ist es an der Zeit, die Bedeutung der Lage grundsätzlich zu hinterfragen. Was passiert, wenn ein Teil der Sichtbarkeit digital entsteht, unabhängig vom Standort?
Ein eigener Onlineshop kann helfen, diese Fragen überhaupt erst stellen zu können. Wer online sichtbar ist, kann mutiger entscheiden, wo und wie er stationär präsent sein will. Vielleicht kleiner, vielleicht spezialisierter, vielleicht an einem Ort, der mehr Freiraum lässt.
Mut zur Eigenständigkeit
Viele Händler zögern, weil sie glauben, online gegen große Player bestehen zu müssen. Müssen (und können) sie aber nicht. Niemand erwartet vom inhabergeführten Geschäft, das Sortiment von Amazon zu führen. Authentizität und eine klare Positionierung in der Nische genügen.
Die Nische ist im E-Commerce größer als gedacht
Eine der größten Stärken des eigenen Onlineshops wird oft übersehen: Die Nische ist nicht mehr an einen Ort gebunden. Was im stationären Handel häufig ein Risiko darstellt, wird im E-Commerce zu einer Chance.
Im Laden vor Ort entscheidet die Laufkundschaft mit. Das Sortiment muss breit genug sein, um viele Geschmäcker anzusprechen. Spezialisierung ist möglich, aber sie hat Grenzen, weil die Zahl potenzieller Kunden durch die Lage bestimmt wird. Wer zu spitz wird, riskiert, nicht genug Menschen zu erreichen.
Online verschiebt sich diese Logik grundlegend. Es ist nicht mehr entscheidend, wie viele Menschen täglich am Schaufenster vorbeigehen. Entscheidend ist, ob es Menschen gibt, die genau das suchen, was man anbietet. Und diese Menschen sind nicht nur in der eigenen Stadt zu finden, sondern überall.
500 gute Kunden sind genug
Es braucht keine anonyme Masse, um ein Geschäft tragfähig zu machen. Es reichen gute, wiederkehrende Kunden. Menschen, die bewusst kaufen, die den Wert eines Sortiments verstehen und die gerne zurückkommen.
Ein Onlineshop macht genau das möglich. 500 Stammkunden, verteilt von Flensburg bis München, können wirtschaftlich mehr bedeuten als tausende zufällige Kontakte in einer Fußgängerzone. Weil sie gezielt kaufen, weil sie Vertrauen aufgebaut haben und weil sie das Angebot aktiv suchen.
Diese Form von Kundschaft wächst mit der Zeit, durch klare Positionierung, durch Verlässlichkeit und durch Persönlichkeit. Aber sie ist stabiler. Weniger abhängig von Wetter, Saison oder spontaner Frequenz.
Spezialisierung wird zur Stärke
Was im Laden manchmal als zu speziell gilt, kann online genau richtig sein. Ein klares Profil hilft, gefunden zu werden. Der eigene Onlineshop ist der Ort, an dem diese Spezialisierung sichtbar wird. Hier kann man erklären, warum man genau dieses Sortiment führt. Hier kann man Tiefe zeigen, Hintergründe liefern und Expertise aufbauen. Dinge, die im hektischen Alltag eines Ladens oft zu kurz kommen.
Und genau diese Tiefe zieht die richtigen Kunden an. Nicht möglichst viele, sondern die passenden.
Der Laden bleibt, aber er verändert sich
Der stationäre Laden bekommt eine neue Rolle. Er wird zum physischen Anker einer Marke, die längst nicht mehr nur lokal funktioniert.
Menschen kommen gezielt vorbei, weil sie den Onlineshop kennen. Weil sie den Ort erleben wollen, den sie bisher nur digital gesehen haben. Weil sie Beratung suchen oder Produkte anfassen möchten. Der Laden wird weniger vom Zufall getragen und mehr von bewussten Entscheidungen.
Unabhängigkeit durch Reichweite
Die Kombination aus Nische und Onlineshop schafft etwas, das im klassischen Einzelhandel schwer zu erreichen ist: echte Unabhängigkeit vom Standort. Die eigene Existenz hängt nicht mehr ausschließlich davon ab, ob die Lage genug Frequenz bringt oder die Miete tragbar ist.
Stattdessen entsteht Reichweite, die sich aus Sortiment und Haltung speist. Wer versteht, dass 500 gute Kunden aus ganz Deutschland wertvoller sein können als eine unbestimmte Menge an Laufkundschaft, beginnt, sein Geschäft anders zu denken. Nicht kleiner, sondern klarer.
Wann mit E-Commerce beginnen?
Hallo stationäre Händlerinnen und Händler: Die Technik ist verfügbar und die Kunden sind auch schon längst im E-Commerce. Fangen Sie an und beschäftigen Sie sich mit den Möglichkeiten, die der Onlinehandel bietet.
Sie müssen sich für den Einstieg nicht einmal mit dem Versand von Paketen beschäftigen. Steigen Sie einfach mit dem Online-Verkauf von Gutscheinen ein!
Gutscheine als Brücke zwischen Online und Laden
Eine wirkungsvolle Möglichkeit, diese Verbindung zu stärken, wird oft unterschätzt: der Verkauf von Gutscheinen im eigenen Onlineshop, die dann im Laden eingelöst werden.
Das Prinzip: Kunden kaufen bequem online einen Gutschein, vielleicht als Geschenk, vielleicht spontan. Der Umsatz entsteht sofort, eingelöst wird der Gutschein später vor Ort.
Gutscheine in WooCommerce oder Shopify anlegen
Technisch ist der Gutscheinverkauf in den gängigen Shopsystemen keine Hürde mehr.
Mit WooCommerce – über das kostenlose Plugin Woo Gift Cards
Mit Shopify – die Gutscheinfunktion in allen Tarifen integriert